ARCHOS SK8 | Das günstige elektrische Skateboard im Atomlabor Test - Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog

ARCHOS SK8 | Das günstige elektrische Skateboard im Atomlabor Test

ARCHOS SK8 an einer Graffiti Wall angelehnt im Hintergrund sieht man Sprayer

ARCHOS SK8 - Ein elektrisches Cruiserboard zum günstigen Kurs lässt mich emissionsfrei durch die Gegend fahren.


IN KOOPERATЮN - WERBUNG 
Nicht selten habe ich großen Spaß mit den Gadgets die ich fürs Atomlabor testen kann. In diesem Fall haben sich die französischen Key-Player im Bereich der Unterhaltungselektronik, also Archos, bei mir gemeldet. Das Thema "Elektro-Skateboard". Whoohaaa, ging es laut und emotionsgeladen in meinem Hirn ab. Ich wollte immer schon mal ein elektrisches Skateboard fahren und schauen ob es was für mich sein könnte, doch Testgeräte sind oft Mangelware und in der Regel sind die Boards echt teuer. Diesmal sollte also endlich der Moment gekommen sein und mir lag ein elektisches Cruiserboard namens SK8 vor. Auf der diesjährigen IFA hat man von Archos drei umweltfreundliche elektrobasierte Spaßfahrzeuge vorgestellt und das Skateboard ist mir da schon aufgefallen - denn man kündigte einen sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis an - dazu aber später mehr. Grundsätzlich müsste es auch in meinen besten Gadgets 2017 dabei sein.


Wichtig ist, wir sind zwar im Winter, aber jetzt muss man schon an den Frühling denken. Ans Cruisen. 


Midager on Tour 

Ich muss jetzt kurz vorausschicken, ich bin über 40 Jahre alt und habe mit Anfang zwanzig noch aktiv auf Boards gestanden, kleine Tricks gefahren, Funboxen erobert und die rollenden Bretter als Nahverkehrsmittel genutzt. Mit Ende dreißig kam mir das wieder in den Sinn und so kaufte ich mir verschiedene Cruiserboards. Keine Skatedecks um Tricks zu fahren, ich möchte nur ein wenig durch die Gegend düsen, mir nicht die Knochen brechen. In der Regel klappt das auch ganz gut und ich lege mich eher selten auf die Nase ^^. Mittlerweile habe ich also einige Boards im Flur stehen und nutze diese regelmäßig - jetzt bei dem Winterwetter überlege ich mir sogar mal ein SnowSkate zuzulegen - mal schauen.


Zurück zum französischen E-Board - SK8.

Archos lieferte also ein solides Deck aus Ahornholz, natürlich ein Komplettboard.
Der elektrische Antrieb ist an einer Achse, in einem Wheel, verbaut und hat eine 150 Watt Leistung. Genug um das Board, wie in unserem Fahrttest gemessen, auf satte 17km/h zu beschleunigen. Der Hersteller gibt max. 15 km/h an und das ist auch ein guter Wert, denn den haben wir auch im Durchschnitt erreicht. 
Steigungen schafft das 73cm lange Board (angegeben 75cm) bis 10°. Aus meiner Sicht hätte der Motor hier ruhig noch mehr Zugkraft vertragen können, denn 10° sind für meinen Geschmack nicht wahnsinnig viel - aber für solide Trassenfahrten reicht es aus und in Wuppertal, ja da sind wir halt Steigungen gewohnt und wissen wie wir damit umgehen müssen. Also mehr Downhill fahren ^^. 

Gut das ich nur 73kg wiege, denn das SK8 ist auf 80kg max. Traglast gelabelt - dennoch standen schon über 100kg drauf und konnten auch noch bewegt werden. Je mehr Gewicht also auf dem Board steht, umso langsamer fährt es an - logisch. Da wäre ich auch schon beim Thema Geschwindigkeit und Antrieb. 

So ein elektrisches Skateboard hat also einen Akku unter dem Deck verbaut und in diesem Akkupack befindet sich auch der An-Schalter und die Bluetooth-Einheit um sich mit der Fernbedienung zu verbinden. 
Einmal gekoppelt, das geht super schnell, kann man auch direkt den Schalter der Fernbedienung nach vorne drücke und schon geht es ordentlich nach vorne. An der Fernbedienung, welche mit einer Fingerhalterung versehen ist, kann man übrigens zwei Geschwindigkeits-Modi einstellen - langsam und schnell. 
Auch die Fahrtrichtung kann eingestellt werden, das kann nützlich sein, wenn das Board mal ohne seinen Fahrer unter ein Hindernis eintaucht. Hol es dann einfach mit der Remote zurück - Bäääm. 
Der Akku kann übrigens nicht ausgetauscht werden, wenn er leer ist muss man halt stinknormal kicken und dann das Board wieder ans Ladegerät hängen. Ein Wechselakku wäre ja ein Traum - vielleicht bei Version 2.


Besonders praktisch für das Handling des ARCHOS SK8 erweist sich übrigens der integrierte Transport-Griff des Boards. Das ließ erstmal mein Skaterherz bluten, aber wenn ich eh schon nicht mehr kicken möchte, dann kann auch ein Griff sehr handlich und clever sein. Gesetz dem Falle ich fahre mit der S-Bahn zur Arbeit, könnte ich das Board mit dem Griff sauber transportieren und dann den Weg vom Bahnsteig durch die ehemalige Gartensiedlung zur Firma fahren. Also, auch wenn man erstmal so einen Griff als ungewohnt an einem Board empfindet, er passt. Das Deck selbst ist übrigens mit einem von Archos mit dem Markennamen gebrandeten Gripptape versehen. Praktisch für Anfänger, aber ich empfinde das Granulat des Gripp als zu fein - schon fast Schmirgelpapier. Nun gut, man könnte es ja entfernen und sein eigenes darauf machen. Das ist aber meckern auf hohem Niveau. Zumindest hat man einen guten Halt auf dem Deck - safety first.


Ein Video sagt mehr als tausend Worte.

Bevor ich zur Fahreigenschaft komme, kannst du dir noch das Video angucken, welches ich zusammen mit Alex von 7sales produziert habe, nun Alex hat gedreht, ich hab die Wheels drehen lassen.


Die Fahreigenschaft

Wie schon oben erwähnt kommt man mit dem kleinen wendigen Ding ordentlich auf Touren, ich habe für mich allerdings festgestellt das ich noch schneller werden möchte. Nun gut, wer sich mit 15km/h ohne Schutzausrüstung hinlegt, der wird merken das 15km/h schon verdammt schnell sind. Aber ich bin nun angefixed - ich traue mir auch zu schneller zu sein. 
Die Reichweite ist übrigens mit 5-10km angegeben. Geh also mal von 6-7 km aus, wenn du nicht die ganze Zeit Vollgas gibst. Lange mit Vollgas zu fahren quittiert das Board auch mit einem Dauerpiepen. Ganz klar, wenn du weniger wiegst, langsamer fährst, kaum Steigung hast, dann kommst du weit. Das Board selbst ist mit seinen 6,8 Kilo verhältnismäßig leicht. Immerhin muss es ja auch die 2Ah / 50,4 Wh Batterie umherkutschieren. Also der Mix macht es. 
Die breiten Trucks (Achsen) und die ebenso breiten Wheels (70mm) sorgen für eine ordentliche Stabilität - kleine Steine und Unebenheiten, welche im Weg liegen, meistern die Rollen mit bravour. Das Board kommt also gut mit einer leicht verdreckten Fahrbahn zurecht. Ein Härtegrad der Wheels konnte ich leider nicht erfahren - wer aber die Rollen wechseln möchte, der könnte das mit ein wenig Geschick und Aufwand machen. Für den Zweck, mit Spaß von A nach B zu kommen, reichen sie aber mehr als aus - also ist ein Umrüsten nur für Modder interessant. Grundsätzlich ist es ein "Generic Chinaboard", komplette Sets und Bauteilgruppen kann man so in Asien ordern. Interessant ist dieses Thema, wenn es mal Richtung Umbauten oder Erweiterungen, Ersatz und Co. geht, denn man kann auch einen neuen Akku einfach unter das Board schrauben oder einfach einen stärken Antrieb. Einfacher ist es natürlich das ARCHOS Komplettboard so zu kaufen, dann muss man nicht wie ein Nerd basteln. Daher ist das SK8 sicher die einfachere Wahl und der Preis gerechtfertigt - zumal man hier ja auch 2 Jahre Garantie hat. 


Cruiser schicken dich auf eine kleine Zeitreise und geben dir das Gefühl von Oldschool Skateboards zurück. Dieser Shape bietet meist kürzere, dafür aber breitere Decks mit großer Standfläche und einer Kicktail. Durch ihre exzellente Wendigkeit sind sie unschlagbar in der Stadt.

Ach ja, Abbremsen kann man übrigens auch - ganz sanft wird beim Zurückziehen des Hebels die Geschwindigkeit reduziert und der Motor bremst ganz langsam und sachte das Board ab. Durch eine Breite von max 19cm und eine gemessene Länge von 73cm liegt es ruhig und stabil auf dem Asphalt und ist dank des Kick Tails für leichte Tricks und schnellere Kurven geeignet. Von Wheel-Außenkante zu Außenkante sind auf jeder Achse 23cm gemessen worden, das bringt ordentlich Stabilität ins Fahrverhalten. Das direktionale Shape gibt die Richtung vor und die Stabilität des Boards wird noch über die Wölbung, Standard Concave, erreicht. 


Aufladen des Akkus. 

In 2,5 Stunden ist der Akku übrigens aufgeladen, da er eine Ladeautomatik hat hängt man das Board einfach über Nacht ans Kabel und kann tagsüber durch die Gegend düsen.
Am Akku-Pack sind Leuchtdioden verbaut und der Ladestand wird darüber angezeigt.

Die Fernbedienung kann übrigens ganz simpel über ein USB-Kabel geladen werden. Prima.


Fazit:

Ich bin wie oben schon erwähnt angefixed, sicher nicht mehr direkt die Zielgruppe oder vielleicht gerade wieder. Who knows. Fakt, man sollte unter 80kg wiegen - checked. 
Es macht außerordentlich Spaß mit dem kleinen Flitzer durch die Gegend zu düsen und zum Beispiel den Weg zum Bäcker mal wieder mit dem Board statt mit dem Auto zu fahren. 
Der Preis macht das elektrische Cruiserboard richtig attraktiv - eine UVP von 199€ ist okay, ich habe das Board auch schon für rund 169€ entdeckt - sogar aktuell im ARCHOS-Shop. Bei diesen Preisen kann man also nicht viel falsch machen.  

Wer sich dann auf das SK8 begibt sollte aber bitte eine Schutzausrüstung, bestenfalls einen Helm tragen - gute Ausrüstungen gibt es ja mittlerweile für kleines Geld - Im Video habe ich das nicht gemacht, aber du weißt ja was sich gehört. 

Von meiner Seite gibt es also eine Kaufempfehlung für das ARCHOS SK8 
Denn hier bekommt man ohne viel Aufwand ein elektrisches Einsteiger-Komplettboard, hat Garantie dabei und kein Ärger mit dem Versand. 

Positiv:
Geringe Anschaffungskosten ohne selbst basteln zu müssen.
Ein Tragegriff ist direkt im Board eingefräst.
Man kann abbremsen 
Breite Achsen und ausreichend griffige Wheels.
Schnell geladen
Mit 6,8kg noch recht gut zu transportieren

Negativ:
Das Gripptape ist für meinen Geschmack zu sehr Schmiergelpapier
Das Markenlogo auf dem Gripptape hätte dezenter sein können
Das Board mag es nicht bei Regen länger gefahren zu werden***
Bei halbvollem Akku und Belastung nervt ein Piepton.



*** Laut Gebrauchsanleitung soll man das Board natürlich nicht im Regen fahren, was mich aber nicht davon abhielt es trotzdem mal zu testen. Schließlich ist es "IPX4 Water Splash Proof" ^^, hält also leichte Wasserspritzer aus. Es fängt dann irgendwann mit einem Piepton an zu meckern und stellt dann seinen Dienst ein - sprich, ein Sicherungsschalter sorgt für eine kurze Auszeit. Über den Schalter kann Feuchtigkeit in den Akku eindringen und die Batterie zerstören, also lassen wir das mal mit Regenfahrten und nutzen dann lieber den Tragegriff. Der Ladeport ist übrigens mit einer Gummihutze geschützt.


Das Board kann aktuell im Archos Shop für 169,99 Euro gekauft werden.
Oder bei bekannten Online- und Offline-Shops wie Expert, Otto, MediaMarkt, Saturn, Alphatecc, Staples oder Amazon.


Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit ARCHOS 
Sicherheitshinweise: Bitte Schutzausrüstung benutzen! Nicht im Straßenverkehr verwenden! Benutzung durch Kinder unter 14 Jahren bitte nur unter Aufsicht von Erwachsenen!
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