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Line Up The Hague | Retro-Gameboy-Release als Liebeserklärung an Den Haags Clubszene

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Line Up The Hague | Retro-Gameboy-Release als Liebeserklärung an Den Haags Clubszene
Chiptunige Sounds mag ich ja schon sporadisch, und hier kommt etwas ganz Besonderes: Line Up The Hague.

Nämlich ein Gameboy-Release, das gleichzeitig Album, Archiv und dazu eine kleine Liebeserklärung an die Clubkultur ist. Genau das ist „Line Up The Hague“. Wenn du Retro-Gaming, Chiptunes und nächtliche Stadtabenteuer magst, solltest du dir dieses Cartridge definitiv schon mal vormerken.


Was ist „Line Up The Hague“ eigentlich?

Nun, du musst es dir so vorstellen: Du läufst durch eine 8-Bit-Version von Den Haag und schaltest dir den Soundtrack der Stadt wortwörtlich nach und nach frei. Entwickelt wurde das Projekt von BäRK zusammen mit dem Royal Surfclub. Herausgekommen ist dann ein Hybrid aus Videospiel, Musikrelease, Archiv und Art-Installation. Statt einfach ein Album zu veröffentlichen, wurde hier eine komplette Gameboy-Welt gebaut, die du auf echter Hardware oder im Emulator erleben kannst. Das ist also kein Gimmick, sondern ein bewusst gestalteter Raum zwischen Spiel, Szene und Reminiszenz.


Gameplay | Die Clubkultur als Quest

Du steuerst deinen Charakter im klassischen Top-Down-Look durch eine nachgebaute Version der niederländischen Stadt Den Haag. Zumindest in den 90ern und frühen 2000ern hatte Den Haag eine extrem einflussreiche, international respektierte Underground-Electro-Szene, welche jetzt in diesem Game wieder aufleben darf. Dabei triffst du auf Orte wie Grey Space, PIP, Laak und weitere Spots, die in der realen Szene eine Rolle spielen. Jede Area versteckt einen Track, den du dir nicht einfach anhörst, sondern über Erkundung, Dialoge und kleine Quests freispielst. Ergänzt wird das Ganze durch Minispiele und rhythmusbasierte Challenges. Vom Gefühl her irgendwo zwischen Pokémon-Erkundung und Musik-Game.


Die Steuerung bleibt dabei bewusst simpel, damit alles direkt im Browser oder Emulator funktioniert. Pfeiltasten für die Bewegung, A auf Z, B auf X, Start auf Enter, Select auf OPT. Einschalten, loslaufen, drin sein.


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Sound | Jeder Track in 8 Bit und als Studio-Version

Besonders spannend ist der Umgang mit Musik. Jeder Track existiert in zwei Versionen. Einmal als 8-Bit-Loop im Spiel und zusätzlich als voll produzierte Studiofassung. Wenn du dir einen Ort erspielt hast, bekommst du also nicht nur den coolen Chip-Sound, sondern einen echten musikalischen Release. Die Stadt wird zur Playlist, die du dir Stück für Stück erspielst. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Game-Soundtrack, EP und Compilation. Das hier ist eher ein konzeptuelles Clubalbum als ein klassischer OST. „Line Up The Hague“ versteht sich daher nicht nur als Spiel für Retro-Fans, sondern als kulturelle Momentaufnahme. Clubkultur existiert oft flüchtig. Auf Flyern, in Insta-Storys oder auf Eventseiten, die ein paar Monate später verschwunden sind. Dieses Game konserviert Orte, Figuren und Energien einer lokalen Szene und übersetzt sie in Dialoge, Side Storys und visuelle Referenzen.


In unserer Zeit, in der viele Kontakte zuerst digital entstehen, nutzt dieses Projekt die vertraute Sprache von Retro Games, um wieder Lust auf echte Orte und echte Nächte zu machen. Erst triffst du die Leute in der Gameboy-Welt, später im besten Fall draußen im Club, im Off Space oder bei einer Installation. Das Cartridge wird so zum Einstieg in eine reale Szene und nicht nur zum nostalgischen Zeitvertreib, was ja schon recht clever angedacht ist.

Release | Digital, Cartridge und mehr

„Line Up The Hague“ erscheint digital und als limitierte physische Cartridge für die Gameboy-kompatiblen Geräte. Dazu kommen Poster, silberne Relikte und Live-Installationen. Das Ganze ist eher ein kleines Universum als nur ein einzelner Release. Gleichzeitig markiert das Projekt das erste Kapitel des wachsenden Royal Surfclub-Kosmos, der Musik, Kunst und Gaming enger zusammenbringen will.


Wenn du ein Herz für Handhelds, Szenearchive und experimentelle Musikformate hast, setzt dieses Cartridge einen ziemlich klaren Marker. Clubkultur, die man nicht nur hört, sondern spielt, ist schon etwas Besonderes. Leider hat diese Exklusivität auch einen besonderen Preis und so kostet der haptische "Datenträger" also das Cartridge, mal locker 55 Euronen, was schon ein stolzer Preis ist. Als digitales Produkt kann man sich das "Game" für 10 € herunterladen. Ich mag solche Ideen und Umsetzungen echt sehr gerne und wünsche mir das als Städteserie, dann wäre ich sogar bereit, 55 € dafür zu bezahlen... Berlin, Amsterdam.. Wuppertal ;) Nun. die PreOrder ist auf jeden Fall am Start und im September 2026 soll Release sein. Eine spielbare Demo kann man sich für 5 Euro über royalsurfclub.itch.io herunterladen. 

LINE UP | THE HAGUE
Entwickelt von BäRK gemeinsam mit dem Royal Surfclub. Line Up The Hague übersetzt die Underground Clubkultur von Den Haag in ein spielbares Game Boy Erlebnis.
Orte wie Grey Space, PIP oder Laak fungieren als Level. Jeder Spot verbirgt einen Track, der über Exploration, Gespräche und kleine In Game Quests freigeschaltet wird.
Jeder Track existiert doppelt. Als 8 Bit Loop im Spiel und als voll produzierte Studio Version. Gameplay wird hier direkt zum Musikrelease.

berkduygun.net/line-upthe-hague
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Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


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