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50 Songtitel und warum sie heißen, wie sie heißen.

musikgeschichte nerdkram popkultur trashknowledge wissenswertes   

50 Songtitel und warum sie heißen, wie sie heißen.
50 Songtitel zwischen Zufall und Genie. 

Man hört Songs ja oft nebenbei, so im Auto, beim Arbeiten, irgendwo zwischen zwei Tabs. Und die Titel laufen dann einfach mit durch, werden gespeichert, ohne dass man groß drüber nachdenkt. Bis man auf einmal plötzlich hängenbleibt, an einem Wort, an einer Zeile, und sich denkt: Moment mal … Warum heißt das eigentlich so? Kennt wohl jeder, der ein wenig popkulturell interessiert ist.


Genau da setzt das folgende Video an.
55 Songs, einmal kurz seziert, also keine große Analyse, kein Musikstudium, halt nur die Frage: Wo kommt der Titel her?



Es gibt drei Sorten Songtitel, die immer wieder auftauchen.

Wenn man sich das einmal anschaut, merkt man schnell, dass da selten der große Masterplan hinter den Titeln steckt. Viel öfter ist es nämlich ein Bauchgefühl und ein bisschen Chaos. Man hat den Eindruck, es musste schnell ein Titel gefunden werden und da spielte scheinbar oft der Zufall eine Rolle bzw. die Umgebung der Musiker. 

Die Offensichtlichen Titel, die einfach passen. Du hörst den Song und alles ergibt Sinn.

Die Nerdtitel. Referenzen, Insider, kleine Easter Eggs. Wenn du es weißt, macht es „Klick“. wenn nicht, bleibt es einfach ein Wort, eine Phrase. 

Die komplett Schrägen: Ohne Story dahinter hast du keine Chance. Und genau die bleiben oft am meisten hängen. Wonderwall ist so ein Beispiel. 

Gerade diese dritte Kategorie ist natürlich spannend, weil sie Songs plötzlich verändert, nicht komplett, aber genug, dass man kurz anders hinhört, da man merkt, was die Künstler beeinflusst hat und dann nach dem Output sucht.  



Wie Titel wirklich entstehen | Spoiler: selten geplant

Überall begegnet einem diese charmante Unordnung. Da bleiben Arbeitstitel bestehen, weil nach einer langen Session keiner mehr die Energie für etwas Neues aufbringt. Da wird eine Randnotiz aus dem Chorus plötzlich zum Titel, oder ein Versprecher im Studio tauft das ganze Projekt. Wenn man das versteht, wirkt die Kunst plötzlich weniger gewollt, also weniger wie ein Reißbrett-Entwurf und viel mehr wie das echte Leben halt spielt. Ich finde, es macht die Künstler nahbarer.



50 kleine Aha-Momente für zwischendurch

Das hier ist jetzt wirklich kein Deep Dive, eher so ein schneller Streifzug durch Dinge, die man kennt, aber nie hinterfragt hat. Und trotzdem ist es sehr unterhaltsam und informativ. Bei einigen Titeln möchte ich dann persönlich mehr erfahren. Ich würde mich gerne mal mit den jeweiligen Künstlern darüber unterhalten, warum sie gerade auf diese Namensidee kamen.

Die Auswahl im Video ist natürlich bewusst gemischt worden: Klassiker, Popsongs, Sachen, die man schon zu oft gehört hat und trotzdem wieder anklickt. Zu jedem Titel eine kleine Mini-Story, manchmal logisch, manchmal komplett absurd. Aber fast immer mit diesem kurzen Moment im Kopf, wo sich etwas verschiebt. Genau dafür funktioniert das hier so gut.


Hier das Video | Danach hörst du anders.

Lass es einfach laufen. Nebenbei. Und schau, wo du hängen bleibst.


Und jetzt mal ehrlich: Welcher Titel hat dich erwischt?

Gab es einen Moment, wo du kurz gedacht hast:

Das kann jetzt nicht euer Ernst sein? oder so ein leises „Okay, macht plötzlich Sinn“?


Ich hab ein paar Kandidaten im Kopf. Aber vielleicht ganz gut, wenn du erst mal selbst stolperst.


via Awesomer

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Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


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