SINNIEREN TEIL XVII | Vorweihnachtliche Gedanken 2020 - Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog

SINNIEREN TEIL XVII | Vorweihnachtliche Gedanken 2020

SINNIEREN TEIL XVII | Vorweihnachtliche Gedanken 2020
Kurze Gedanken zu 2020, vor Weihnachten.

Wir schreiben den 23.12.2020, ein Tag vor Heiligabend im Pandemiejahr des COVID-19 SARS-CoV-2, landläufig als Corona bezeichnet. Corona, ein Unwort, welches uns allen sicher schon zum Hals heraushängt aber man darf nicht müde werden das Thema weiterzubehandeln und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen umzusetzen. Maske auf, Abstand halten, Hände waschen usw... ihr kennt das und beherzigt das ja auch. Ein absolut übles Jahr in jeder Hinsicht, aber wir haben auch viel gelernt. Gelernt, den Zusammenhalt zu leben, sich um den Nächsten zu kümmern, Diskussionen zu führen und Gespräche abzubrechen, wenn die Position verhärtet ist und ein Aluhut das klare Denken abschirmt. Wir haben gelernt uns gegen Rassismus stark zu machen und den Mund zu öffnen, wenn etwas nicht okay ist. Wir haben erschreckend egoistische und menschenverachtende Szenen in der Weltpolitik erlebt und Demonstrationen von Coronaleugnern und Neonazis - zusammen, Seite an Seite. 

Bei nahezu allen Dingen konnte ich nur noch den Kopf schütteln und vieles fühlt sich nach einer persönlichen Weltuntergangsstimmung an. Trump ist da nur noch ein Thema für sich - ein Egomane, der mit seinem Verhalten einem Massenmörder gleich kommt und noch auf seinen politsch letzten Tagen, blockiert, wo er nur kann. 

Der Kapitalismus hat uns auch 2020 weiterhin ordentlich in den Fängen und wir alle tragen dazu bei - ich nehme mich da natürlich nicht aus - wie auch, ich lebe davon. Aber wir müssen alle wieder ein Maß finden, uns selbst und unseren Konsum immer wieder neu hinterfragen - nicht nur was Toilettenpapier- und Nudel-Hamstern anbelangt. 

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Aber shice darauf, Geld muss ja schließlich im Umlauf bleiben. Kryptowährungen setzen aktuell zum Höhenflug an und neue Technologien setzen sich langsam aber sicher durch oder gewinnen zumindest an Boden. 

Ich möchte auch gar nicht damit anfangen, wie viel Geld ich in diesem Jahr in Anwälte und Versicherungen stecken musste - ihr glaubt gar nicht wie viele "Ficker" es auf dieser Welt gibt, die einfach den Hals nicht voll genug bekommen - aber ich kann und werde nicht deren Porsche und deren Latte Macchiato auf der Maximilianstraße mitfinanzieren - jetzt werden andere Saiten aufgezogen.
 
Als Blogger war das Jahr schon hart genug. Viele Agenturen und Firmen, mit denen ich in den letzten Jahren zusammengearbeitet habe, haben sich mit Kooperationen sehr zurückgehalten - immerhin schickten sie mir Weihnachtskarten ^^. 

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Ich kann das natürlich auch verstehen, da vieles aus dem Homeoffice operiert wurde und Marketingbudget in diesem Jahr nahezu unüberschaubar planbar war. Für mich hieß das, den Gürtel ordentlich eng zu ziehen und teils geplante Projekte auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Unschön, wenn Projekte abgesprochen wurden und dann von der Gegenseite ohne weitere Worte einfach ausgesessen werden - eine Unart und kein vernünftiges Geschäftsgebaren - sprechenden Menschen kann ja geholfen werden, aussitzen ist ein No-Go. Auch wenn es wirtschaftlich in diesem Jahr sehr schwierig ist - so gilt das doch für uns alle. 

Aber wem schreibe ich das… du hast sicher ähnliches erlebt. Man kann froh sein überhaupt noch Arbeit zu haben. Man muss froh sein, gesund zu sein. In diesem Jahr waren wir in vielen Positionen zu Hause, wir waren Arbeitnehmer, Manager, Lehrer, Tröster, Helfer, Zuhörer, Aufklärer usw. 

Ich bin gespannt wie sich das im nächsten Jahr fortsetzen wird. Ich persönlich lasse mich impfen und hoffe darauf, dass das viele Menschen in Deutschland ähnlich sehen und umsetzen werden. 

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Genug von meinem MiMiMi... ich bin nämlich grundsätzlich ein positiv denkender Mensch und ich bin überzeugt davon, es werden bessere Zeiten kommen und wir werden gemeinsam diese Pandemie überstehen. Bleib gesund.

Kommen wir nun zur Phase die ansteht: Weihnachten. 

Morgen geht es los - keine Kirche, sicher auch weniger Gedanken an den Ursprung und die Bedeutung des wichtigsten Festes in Deutschland, nach Ostern. Ich will jetzt nicht mehr auf unseren Kommerz eingehen und sicher keinen Zeigefinger heben - aber denk bitte auch an Menschen, denen es aktuell nicht gut geht oder die fürchterlich alleine in diesen Tagen oder sogar in diesem Jahr sind - schnapp dir dein Telefon und ruf doch einfach mal wieder diese Personen aus deinem Verwandten-, Freundes- oder Bekanntenkreis an - wie gesagt, kein Zeigefinger, nur ein Tipp. Wenn wir uns schon nicht umarmen können, dann wenigstens ein wenig unterhalten. Oh Mann, mein Sinnieren driftet ab, ich gebe es zu - aber ich habe gerade einen cognitive overflow - sorry dafür. 

Daher schließe ich mit den allseits beliebten Worten, an die ich fest glaube:


Marty McFly told me "The Future will be great".


The Quarantine Tape

Kommen wir nun zu ein bisschen Entspannung und da greife ich direkt das "The Quarantine Tape" von Phoniks auf. Eine Sammlung von Remixen aus diesem Jahr, welche auf dem SP-1200, Mpc 2000xl und mit Vinyl Samples gemischt und per live Instrumente, umgesetzt wurde. Passendes Ding um das Jahr langsam ausklingen zu lassen.




Ich wünsche dir nun ein ruhiges, vielleicht auch besinnliches Weihnachtsfest, wenn du mit Weihnachten nichts am Hut hast, dann ein paar ruhige und entspannte Tage und wir lesen uns dann "zwischen den Jahren wieder". Bleib sauber, mach nichts was ich nicht auch machen würde und bleib vor allem gesund.

Frohe Weihnachten


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