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SINNIEREN TEIL VIII - BLOGGERSLIFE | ELEKTROMOBILITÄT

"Spannendes" Gedankenspiel eines Utopisten? 

Das nächstes aktuelle Thema für mich persönlich ist der Umstieg auf die Elektromobilität. 

Mein nächstes Auto soll mit Strom fahren. Jetzt bin ich sicherlich kein Krösus und muss mir eine Finanzierung dieses Vorhabens reichlich durchrechnen, aber für mich scheint die Zeit reif um in Zukunft auf Elektro zu setzen. Aktuell fahre ich zwei Verbrenner, ein Kombi und ein Cabrio. Ein Fahrzeug soll nach Möglichkeit in naher Zukunft ersetzt werden. Nahe Zukunft ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Es muss für mich bezahlbar sein und das kann auch noch eine Zeit Sparen bedeuten. Aber hey, ich denke das ist jetzt ein realistisches Ziel.

Gibt es ein E-Auto für Familien mit mittleren Einkommen? Hoffentlich. 

Wichtig für mich: Es darf also nicht zu teuer, muss familientauglich sein, eine attraktive Reichweite (wobei effektiv gute 300km reichen) haben.

Die Frage die sich stellt: Welches Auto könnte es werden? Ein BYTON? Ein Tesla Model 3? Ein Nissan Leaf 2? Ein Hyundai Ioniq? Oder ein Renault Zoe?

Deutsche Fabrikate scheiden für mich aus verschiedenen Gesichtspunkten aus - VW ist da mit dem eGolf alleine vom Image schon draußen, da Volkswagen leider die Verbraucher mit den Abgaswerten der Dieselfahrzeuge veräppelt hat. Da bin ich ein wenig eigen. In der Vergangenheit habe ich bisher nie einen Diesel gefahren und nur einmal einen VW und das war ein Buggy. Das moderne Diesel mit ordentlichen Filtern sicher ökologisch besser sind als Benziner ist bekannt, aber nicht die Regel. Ich sehe für mich auf jeden Fall keine Zukunft mehr in Verbrennern.

Der Rest ist zu klein (Smart), hat nicht die Reichweite die ich gerne hätte oder ist einfach zu teuer. Wer jetzt mit BMW, Audi oder Mercedes kommt, der sollte sich meiner Meinung nach eher den Tesla S oder das Model X angucken, denn dort gibt es den Mehrwert Infrastruktur. 


Wie sieht es jetzt mit der Eingangsfrage aus? Nun, zuerst sollte man für sich mal "Familienauto" definieren und dann überlegen wofür man sein Fahrzeug im Alltag so benutzt. In der Regel kommt man mit weniger aus als man denkt. In den Urlaub kann man auch mit der Bahn fahren, respektive die Fahrt besser planen (von Ladestation zu Ladestation) und den Weg schon zum Event machen. Generell ist mit dem Einstieg in die Elektromobilität auch ein Umdenken der gewohnten Fortbewegung eingeschlossen. Wobei ein "Zwischenladen", eine Pause, nach drei Stunden Fahrt sicher keine Unmöglichkeit darstellt.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch schon über einen zukünftigen Wechsel nachgedacht? Was für ein Fahrzeug würde zu mir passen?


Wir diskutieren schon gerade fleißig in meiner Timeline. Ich werde sicherlich mal den Nissan Leaf 2 probefahrten, denn der kommt vom Preis und meinen Ansprüchen in die Nähe dessen was mir vorschwebt. Ob und wie es für uns dann finanzierbar ist, steht natürlich noch auf einem anderen Blatt. Aber aus meiner Sicht ist Elektromobilität ökologisch und ökonomisch die Zukunft.

Doch wo liegt eigentlich der Vorteil eines Stromers gegenüber dem Verbrenner?


Fangen wir einfach mit der Umweltfreundlichkeit an. Denn das E-Auto beziehen den Strom aus einem Lithium-Ionen-Akku und das bedeutet erstmal kein Ausstoß von Emissionen. jedenfalls nicht aus dem Auto selbst. Das es eine Verlagerung der Emission geben kann, wenn man zum Beispiel keinen grünen Strom tankt, ist klar. Da sollte man natürlich seine Infrastruktur anpassen. Als Eigenheimbesitzer ist also ein Aufbau einer Photovoltaikanlage sicherlich sinnvoll. Okay, das generiert jetzt schon wieder Kosten. Aber wenn man etwas verändern möchte, dann muss man bei sich selbst anfangen und eventuell diese Kosten mal durchrechnen und abwägen. Für mich wäre es erstmal eine Entweder/Oder Rechnung und so wird auf "grüner Strom" gesetzt. Utopisch ist es aber nicht.

Ein weitere Vorteil eines Stromers sind natürlich die geringen laufenden Kosten. Viele E-Modelle sind noch teurer als klassische Fahrzeuge, aber der Wandel ist eingeleitet und bezahlbare Varianten der E-Mobilität drängen auf den Markt. Wer es klein, wendig und für den Stadtverkehr angepasst mag, der kann ohne Probleme für gute 130€ im Monat einen elektrischen Smart leasen. Oha. Nicht meine Option, da ich mind. 10 Tage im Monat gute 80km über die Autobahn zurücklegen muss und da ist der eSmart einfach das falsche Auto für (jedenfalls für mich).

Aber um die Kosten mal zu verdeutlichen, liegt man bei 100 Kilometer Strecke z.B. mit einem Tesla bei knapp 4 Euro. Ein ganz andere Liga als bei einem Verbrenner und aktuell kann man ja als Tesla S Besitzer (okay, da wären wir wieder ausserhalb meiner Preisliga - S ist Oberklasse) die Supercharger als Erstbesitzer kostenlos benutzen.

10 Jahre ist man übrigens Steuerbefreit und die Versicherung ist auch noch günstig.
Die E-Autos sind generell auf Grund ihrer Motortechnik sehr wartungsarm und liegen in der Regel bei 80 Euro Wartungskosten im Jahr.

Klar, ich kann mir jetzt vieles schön rechnen, ich kann jetzt Träumen und meinen Visionen nachhängen. Ich kann aber auch überlegen wie ich dem Ziel näher kommen kann und meinen Teil zu einem besseren Klima, zu einer leiseren Umgebung, beitragen kann. Gegenargumente lassen sich immer und für alles finden. Aber lass uns doch mal genug Argumente für eine zukunftsfähige Automobilität finden. Stromer sind da wohl die Zukunft, nicht nur in Anbetracht dessen, dass fossile Brennstoffe nicht gut für unsere Umwelt sind und die Förderung nicht unendlich.


Im Zuge der Elektrifizierung der Automobilität gibt es ja noch einen weiteren interessanten Aspekt: Das autonome Fahren. Im Beitrag zum BYTON habe ich es schon angeschnitten und mein erstes Erlebnis auf der Autonomiestufe Level 2 schon mit dem Tesla X gehabt.
Immer mehr Verkehr in und um die Städte, bedeutet auch immer mehr Stau, Stop and Go. Da sind autonom fahrende Autos ein Segen, nicht nur für die Nerven. In der "Wartezeit" könnte man produktiv arbeiten, entspannen, gar schlafen. Zukunftsmusik? Nope. Es schreitet voran und ist auch sinnvoll.

Was bedeutet es jetzt für mich?

Nun, ich werde weiter den Markt beobachten, Geld sparen und nicht verkimmeln, Probefahrten einplanen und viel rumrechnen. Wenn ich daran denke wieviel Geld wir im letzen Jahr für die zwei Verbrenner verbrannt haben (von Marderschaden bis Zylinderkopfdichtung), dann wäre das schon ein schönes Startkapital für ein elektrisches Auto gewesen. Lohnt sich das warten auf den Tesla 3? Denn bei Tesla hat man wenigstens eine ausreichende Infrastruktur aufgebaut. Nun wollen wir mal sehen wie lange es dauert bis ich auf Elektro umsattel kann.

Magst du ein wenig mitplaudern?



So, für heute reicht es mal wieder. Ich beschließe meinen Beitrag wieder mit dem allseits beliebten Satz: 

Marty McFly told me the Future will be Great.

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