Outdoor in England - Equipment Überblick 2017 | Atomlabor on Tour - Teil I - Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog

Outdoor in England - Equipment Überblick 2017 | Atomlabor on Tour - Teil I

Outdoor in England - Equipment Überblick 2017 | Atomlabor on Tour - Teil I

Unsere England-Reise und unser Outdoor Equipment 2017 im Überblick 


ᴵᴺ ᴷᴼᴼᴾᴱᴿᴬᵀᴵᴼᴺ ⁻ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ 
In diesem Sommer hat es uns wieder nach England verschlagen. Die Insel hat für uns eine besondere Bedeutung. Meine Frau ist Halbengländerin. Auch wenn die familiären Wurzeln im Norden der Insel liegen, genauer in Leeds, sind wir wieder mal zur Südküste aufgebrochen. Camping, Zelten mit unserer kleinen Familie. Mit dabei unsere beiden kleinen Jungs, der Große ist auf eigene Faust im Süden unterwegs gewesen, meine Frau und ich. Im letzten Jahr hat uns der Campingplatz in Rye Foreign so gut gefallen, dass wir wieder dorthin wollten. Gesagt getan und unseren Wagen vorab zum Urlaubcheck noch in die Werkstatt gebracht und danach beladen. Über Dünkirchen ging es mit der Fähre nach Dover und von dort nach Rye (ein kleines Örtchen in East Sussex). Eine überschaubare Strecke, die allerdings trotzdem Zeit in Anspruch nimmt.


Was man so mitnimmt und was sich bewährt hat. 

Einen Teil unseres Camping Equipment möchte ich heute vorstellen. 


In Rye angekommen haben wir dann direkt auf der Hare & Hounds Campside unser großes Zelt aufgebaut. Das Zelt, ein T6.2 XL AIR von QUECHU, welches für 6 Personen mit zwei Schlafkabinen ausgelegt ist. Das Ding haben wir uns vor ein paar Jahren mal zugelegt und um die 400€ bezahlt. Als Auslaufmodell kann man es als Gebrauchtware für kleines Geld bekommen. Das Platzangebot in diesem Zelt ist wirklich super, es ist absolut regen- und sturmfest. Aber wie der Name schon sagt, "Air", ist es auch sehr gut belüftet und ich komme langsam zum Entschluss, dass man es besser im Süden als im Norden benutzen sollte. Ich empfinde es abends einfach als zu kühl. Eventuell sollte ich mal das doppelte Dach so abändern, dass man mit Klett die Lüftung schließen kann. Nun, vielleicht mache ich das mal, also das Zelt modden. Was aber noch wichtiger ist: Platz und Trockenheit. Beides bietet das Zelt und hat uns bisher gute Dienste geleistet.



Wie sollte es anders sein, beim Aufbau fing es leicht an zu regnen. Ja, wir sind in England angekommen ^^. Kein Problem, kurze Zeit später stand das Zelt auch schon, denn Janice und ich haben langsam Routine darin. Die Kids spielten schon direkt Fußball. Gut so, so konnten wir unsere Feldküche aufbauen, die Luftmatratzen aufblasen (bzw. aufblasen lassen, denn für kleines Geld gibt es elektrische Pumpen mit Akkubetrieb) und den Rest des Zeltes wohnlich bestücken. Das klappt innerhalb von knapp 40 Minuten. 

First of all, die Campside bietet keinen Stromanschluss direkt an den Plätzen. Gut so, ein wenig mehr Entfernung zur Technik tut ganz gut. Obwohl ich ja nicht ganz ohne kann und natürlich das volle Programm mitgenommen hatte (MacBook, Kameras, Tablet und Co.), wollte ich bis auf die Kameras, mal einen Gang zurückschalten. Aber so ganz kann ich ja auch nicht loslassen und musste auch noch ein paar Blogpost schreiben. Dank 5GB Datenflat fürs Ausland, bin ich auch ohne Wlan gut klargekommen. Als Stromquelle im Zelt habe ich dann den Halo Bolt AC/DC benutzt (den stelle ich dir die Tage mal separat vor, denn das Ding ist echt ein Knaller). 


Kurz vorm Urlaub haben wir noch mal auf die Wettervorschau geguckt und festgestellt das es in der Nacht auch frisch wird. Da ich eine Frierhippe bin wollte ich neue Schlafsäcke haben und wir haben dann kurzentschlossen einen vermeintlich guten und preisgünstigen Schlafsack bei Amazon bestellt. Die Rezensionen des "The Body Source" Double lasen sich gut, der Preis war absolut fair und die Comfort-Temperatur sollte 10°C sein. Prima, genau sowas wollte ich haben und dank Prime war es auch zeitnah da. Kleines Packmaß, ein Schlafsack für zwei Personen und man kann ihn trennen (also aus einem Doppel, zwei Einzel machen). Kurz und knapp, das Ding war zu kalt, schlecht verarbeitet (die Nähte des Innenstoffs rissen ein) und eine herbe Enttäuschung für uns. Nun, ja... Spontankauf halt. 
Ich muss mich jetzt mal in Ruhe hinsetzen und mal den perfekten Schlafsack finden - Ideen kannst du gerne in die Kommentare packen. 

Alles für die Wärme:


Aber Nachts habe ich mir einfach das Aclima HotWool Polo-Shirt angezogen, welches mir eine befreundete Agentur vorm Urlaub zugeschickt hat. Aclima ist u.a. Austatter für die norwegische Armee und stellt sehr leicht, aber extrem langlebige und warme Funktionsbekleidung her. Das Langarm-Polo ist daher eher ein Pullover und ist fürs Arbeiten im Freien gedacht. Ich finde das er auch noch ganz nice aussieht. Der Pulli (so nenne ich ihn jetzt einfach), ist auf jeden Fall perfekt für die Nächte in UK gewesen. Er enthält 65% Merino Wolle, 20% Polyester und 15% Polyamid. Somit kann man ihn ohne Probleme bei 60°C waschen. Ich denke ich werde mir von der Marke noch mehr zulegen. Kann was. 


Da auch meine Haarpracht langsam weicht und ich mir eh die Haare rasiere, ist es im Schlafsack auch immer besser eine Mütze zu tragen. Klar, die meiste Körperwärme geht nämlich über den Kopf verloren. Also kam auch eine leichte Mütze von Buff zum Einsatz. Ja, ich werde damit sicher keinen Schönheitspreis gewinnen, dies liegt aber weniger am Design der Mütze.


Der Clou: Das Ding hat einen integrierten Mücken- (Insekten-) Schutz. Während Janice Mückenstiche hatte, hatte ich einen warmen Kopf, morgens eine Art Schlafmaske (Mütze über die Augen gezogen) und keinen einzigen Mückenstich ^^. Tagsüber ist die Mütze nicht gerade mein Style, aber Abends und Nachts ist sie perfekt. Im Zusammenspiel mit dem Buff Inugami Blue Schlauchtuch, ein Multifunktionstuch (mit UV und Insektenschutz), habe ich dann auch den perfekten Schal für kühlere Abende dabei gehabt. Aus dem Schal kann man auch eine Mütze machen, sich ein Schweißband zaubern und vieles mehr. Vorm Urlaub war ich noch ein wenig skeptisch ob man sowas braucht, aber es hat sich in der Tat als nützlich herausgestellt. Kopf warm, Hals warm, keine Erkältung und keine Insektenangriffe. Je näher man dem Norden kommt, umso eher sollte man so ein Equipment im Gepäck haben, unsere Region war da noch sehr mild. In Schottland braucht man aber unbedingt einen ordentlichen Insektenschutz. 

Apropos Wärme: 

Auf der Campside sind Feuerkörbe erlaubt und man kann vor Ort Holz kaufen. Wenn sich die Temperaturen von Tagsüber 20 bis 25°C, Abends Richtung 10-12°C bewegten, war man froh am Lagerfeuer Feuerkorb zu sitzen und ein leckeres Bier oder einen Cider dabei zu vernichten oder einfach nur Marshmallows zu rösten. 


Gut das ich vorm Urlaub noch ein Zippo zugeschickt bekommen habe (hast du eigentlich Bock auf eine Verlosung? Dann schreib mir mal ein Kommentar hier unter dem Beitrag und wenn genug interessiert sind, dann machen wir da mal was), wurde bei Wind und Wetter Feuer entfacht. Nett von Zippo mir so einen Klassiker im passenden Look zuzuschicken. 

Übrigens: Zippo wird in diesem Jahr 85 Jahre alt. Bei dem Wind in England ist das Ding auf jeden Fall ein gutes Gadget. Ein Sturmfeuerzeug, welches dem Namen alle Ehre macht. Trotzdem benötigen wir ab und an Feuerstarter, denn durch das unbeständige Wetter war das Holz teilweise ein wenig klamm. 

Ein Klassiker der Camping-Küche. 

Wo ich gerade von Feuer schreibe, komme ich auch direkt zum Frühstück und zur Feldküche. Klar, der Klassiker ist am Start und zwar die Campingaz Camp Bistro Kocher. Die sind platzsparend zu verstauen und bilden bei uns das Fundament zum Kochen und wie hier im Bild auch fürs Toasten der Sandwichs. Wohl eine der liebsten Mahlzeiten der Briten ^^. 


Zum Toasten haben wir uns einen Toastaufsatz für die Campingkocher besorgt. Eine der geilsten Anschaffungen. Ehrlich. Das Ding ist natürlich nur eine Art Lochblech und sehr einfach, die Ergebnisse sind aber absolut brauchbar. Für schlappe 9 bis 28€, je nach Händler, ist das Ding eine Wucht. Der kleine Wasserkocher aus Aluminium auch. Leicht und handlich - beides. Den Toaster kann man übrigens in der Transportbox des Kochers packen. Ich empfehle übrigens eine einfach Pfanne mitzunehmen. Die Camping-Geschirre eignen sich als Pfannen halt nur mäßig. Einfach bei IKEA eine einfache Pfanne kaufen und mitnehmen ist da perfekt. 


Während die Kids ihre Sticks für die Marshmallows mit Opinel Taschenmessern (ohne Spitze, aber trotzdem super scharf) schnitzen, habe ich mir vorm Urlaub endlich das einzig wahre Taschenmesser für mich gegönnt: Das Victorinox Taschenmesser RangerWood 55. Passend dazu die Gürteltasche. Mein Beitrag zu den coolsten Taschenmessern für den modernen Gentleman kennst du ja sicher. 

Victorinox Taschenmesser RangerWood 55

So, das war es für heute. Aber keine Sorge, es folgt noch ein zweiter Teil. Da gehe ich mehr auf die Umgebung und den Urlaub ein. Denn Süd-England ist schön, sehr schön. Hier kommen noch ein paar Impressionen.

Reisen  veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.
- Oscar Wilde 















Reisen  veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.

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