JR&PH7 x St. Joe Louis | Coral Cadavers - Albumtipp inkl. Verlosung - Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog

JR&PH7 x St. Joe Louis | Coral Cadavers - Albumtipp inkl. Verlosung

JR&PH7 x St. Joe Louis | Coral Cadavers - Albumtipp inkl. Verlosung

Kennst du JR&PH7? Nein? Wie auch!

Die beiden Kölner Produzenten findest du nämlich so gut wie in keinem deutschsprachigen HipHop Mag. Schade eigentlich. Der Output der Jungs hat sich nämlich gewaschen. Es ist nicht das erste Album...




Es ist maximal zwei Jahre her. Ich war der Suche nach neuen Sounds. Da stieß ich über die Jungs und habe mir ALLES angehört was es von ihnen zu hören gibt. Während ich lauschte, versuchte ich auf den Fachportalen weitere Informationen zu finden. Aber Pustekuchen. Nichts. Keine Aufmerksamkeit in den deutschen Medien. Unfassbar.

Dabei ist die Liste der Features auf den Platten der Wahnsinn: Sean Price (Rest in Power!), Willie the Kid, Phonte, Odissee.


Der Sound? DOPE AS FUCK!

Selbst der von Jens hochverehrte Mayer Hawthorne sagt scheinbar über die beiden Kölner:



If you don't get The Update by JR&PH7 you are f!*#ing up, you are really f!*#ing up!

Ich orderte mir direkt die gesamte Diskographie. Und weißt du was? Ich habe nicht einen Cent bereut! Immer und immer wieder landet eine der Scheiben auf meinem DUAL.

Als ich die Ankündigung der neuen Scheibe von JR&PH7 sah. Instant-Vorfreude! Das ich euch die Scheibe vorstellen darf, freut mich ungemein und hoffe, dass es ein bisschen dazu beiträgt, dass auch der deutschsprachige Raum, dem Kölner Produzenten-Duo mehr Aufmerksamkeit schenkt!

CORAL CADAVERS habe ich mir natürlich direkt gekauft. Es ist eine Kollaboration von JR&PH7 und dem New Jersey Emcee Trio „St. Joe Louis“, die durch ihren Flow und die Texte zu begeistern wissen. Zusätzliche Unterstützung kommt von niemand geringeren als Rah Digga, Roc Marciano, Tamisha Waden, Phonte und Stalley.

Typisch für die Kölner Jungs ist ein bunter Satz an Werkzeugen, mit deren Hilfe sie feinste Boombap Sounds entstehen lassen. Immer wieder faszinieren mich die überragende Soundqualität, durch die die feingeschliffenen, detailreichen Arrangements besonders zur Geltung kommen.

Die Beiden erschaffen atmosphärische Klänge, die dazu einladen den Erzählungen von Elete Wright, Michael Cardigan und Tommie Chase (aka St. Joe Louis) zu lauschen.




Es folgt, mein Track by Track. Gedanken die mir beim Hören durch den Kopf schossen. Ein Musikredakteur werde ich wohl nie. Egal.

Zur Not kannst du einfach bis zum 14. Song runter scrollen, ein paar Videos auf dem Weg dorthin konsumieren und anschließend an unserem Gewinnspiel (siehe unten) teilnehmen.




  1. Das Intro stammt aus einer alten Library Scheibe und leitet das Konzeptalbum perfekt ein.
  2. Dann folgt „New High Pt. II“. Bereits 2010 erschien Version 1 als 7“. Die neue Version geht in gewohnter Weise ins Ohr. Die Hook ist nicht ganz so fett, wie die im Original. Der Rest des Tracks wiegt das aber auf. Sehr gelungenes Remake, eines Klassikers. Ein perfekter Einstieg ins Album.
  3. Es folgt „I want it all“. Funky Drum Samples harmonieren mit dem dezent im Hintergrund singenden Chor. Die Orgel setzt ein und der Basslauf führt gechillt durch den Track. Ich feier diesen Track, den du dir auch als Video reinziehen kannst:



  4. Für „3000“ holt sich das Quintett weitere Unterstützung ins Boot. Stalley rappt über sanfte Xylophon Fills, die von einem so geil arrangierten und verzerrten E-Gitarren Sample flankiert werden. Die Soundkulisse die sich hier aufbaut ist genau das, was ich an dem Sound von JR&PH7 so schätze.
  5. Das wir in unseren Gefilden ein unfassbar talentiertes Musikerduo haben, zeigt sich bei dem 2:30 Minuten kurzen Track „Cravaggio“. Passender könnte der Titel nicht sein. Rückwärts gespielte Samples entwickeln in Kombination mit dem Beat, ein verspult-hörbares Gemälde, dass durchaus von Michelangelo Merisi da Cravaggio stammen könnte.
  6. „Love & other Drugs“ ist der erste Track, der mich musikalisch nicht so vom Hocker haut. Das Soundkonstrukt ist allerdings sehr filigran und wahnsinnig detailliert. Dabei entstehen so einige unerwartete Wendungen. Trotzdem, not my favourite. Andere werden es lieben. For sure!
  7. Die Baseline wummert direkt los und die Drums klatschen auf mein Trommelfell. Aufgelöst wird das Ganze in Synthies (?), die „Invitation“ zu einer luftig-leichten Nummer machen. Unterstützt wird dieser unfassbar geile Track von Phonte und Tamisha Waden.
  8. An achter Stelle kommt der Namensgeber des Albums. CORAL CADAVERS anhören! Scheiß die Wand ist der Geil!
  9. Ist mein Lieblingstrack. „Driven“: Für mich der typische JR&PH7 Signature Sound. Rimshots, schnelle, aber dezente Highhats, ein Saxophon das mich mit Gänsehaut versorgt und eine Melodie die mich einfach abheben lässt. Roc Marciano tut sein Übriges, um den Song für mich zum Classic zu machen.
  10. Kommen wir zu „Feels Right“. Erst fühle ich mich an UGK erinnert, als der Beat beschleunigt und der Lyrics einsetzen. Auf den Punkt. Locker und entspannt plätschert er vor sich hin. Auch für diesen Track gibt es bereits Audiovisuellen Input für dich:

  11. Rah Digga versorgt diesen unfassbar geilen Beat mit Lyrics! Höre ich in „Duck Duck Goose“ Celli und Bongos? Scheiß drauf. DOPE! Wie gern würde ich diesen Tune auch mal auf nem Freestyle Battle hören.

  12. „No Anthems“ muss man mögen. Irgendwie geil, irgendwie träge. Irgendwie Grimy aber auf alle Fälle Naughty. Die Base und der Synthie. ALTER, was los?! Die Hook und der Sound dazu taugen mir voll.
  13. „Un Momento“. Das gilt auch für mich. Den Track muss ich etwas setzen lassen. Ist nicht der Stärkste des Albums und fällt meines Erachtens ein wenig aus dem Gesamtbild. Aber ein Album auf so hohem Niveau, kann das ab.
  14. Magst du Bone Thugs-N-Harmony? „Made of Gold“ wird dich anfangs unweigerlich an die Jungs erinnern. Fanfaren leiten den Track ein und gehen in den BTH typischen Singsang Flow über. Bevor es aber es aber zu Doubletime Rhymes kommt, entwickelt sich ein breites Sammelsurium an „Flows“. Der Beat braucht ein bisschen bis er ins Ohr geht. Ist anders, ich würde sogar untypisch sagen. Why not?!
Ein guter Abschluss für ein wirklich gelungenes Werk! Chapeau. Einmal mehr!

Schau doch einfach auf der Bandcamp Seite von JR&PH7 vorbei. Dort kannst du alle Releases komplett anhören um dich selbst davon überzeugen zu können.

Verlosung von Coral Cadavers auf CD oder Vinyl.

So Freunde, jetzt wollen wir hier im Atomlabor aber noch zusammen mit den beiden Produzenten was verlosen. Alles, was ihr dafür tun müsst ist folgendes:

Liked die großartigen JR&PH7 und das Atomlabor auf Facebook. Easy.
Schreibt Euren Lieblingstrack in die FB-Kommentare. Dafür muss man ja nur mal in das coole Zeug der Jungs reinhören. Wir würden uns dann freuen wenn ihr den Beitrag liken und teilen würdet, denn eure Freunde sollten JR&PH7 auch kennen lernen. Win-Win sozusagen.



*** WIN *** WIN *** WIN *** Unser Albumtipp des Monats ist diesmal Coral Cadavers. Wir verlosen zusammen mit JR&PH7...
Posted by Atomlabor Blog on Dienstag, 15. August 2017

Die Verlosung endet dann am Montag den 21.08.2017 und unter allen ordentlichen Kommentaren, wird das neue Album als CD oder Vinyl verlost. Also schreib bitte ins Kommentar was du beim Gewinn gerne haben möchtest (CD/VINYL). 
Natürlich mit einem Zufallsgenerator. Der Rechtsweg und die Barauszahlung ist wie immer ausgeschlossen. Jetzt wünschen wir dir viel Glück.
JR&PH7 x St. Joe Louis | Coral Cadavers - Albumtipp inkl. Verlosung

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