150 Jahre Henkel. Eine Ansage.
Wenn ein Unternehmen so ein Jubiläum feiert, stellt man sich ja schnell eine eher steife Angelegenheit mit Schnittchen, Sekt und endlosen Reden vor. Dass das auch anders geht, hat das Düsseldorfer Traditionshaus an diesem Wochenende am Gründungstag eindrucksvoll bewiesen.Ich war als Gast auf dem großen Familienfest auf dem Südgelände des Werks und muss zugeben: Die haben sich echt nicht lumpen lassen.
Und ja, das klingt erst einmal ziemlich banal, wenn ein Konzern seine Mitarbeiter feiert. Aber genau da wird es tatsächlich interessant. Carsten Knobel, der CEO, hat in seiner Einladung etwas geschrieben, das über das übliche PR-Gerede hinausgeht, die 150 Jahre Geschichte, so Knobel, erzählen vor allem von den Menschen, die das Unternehmen geprägt haben. Deshalb gehört dieses Jubiläum den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und genau das wurde auf dem Gelände spürbar. Rund 18000 Henkelaner (6000 arbeiten vor Ort) inklusive Freunde und Familie, waren gekommen. Die Stimmung? Großartig. So waren wir mit Familie und Freunden unterwegs.
Es gab fantastisches Essen auf dem gesamten, für die Besucher geöffneten Gelände. Alles, das muss man betonen, auf Kosten von Henkel. Ein kluger Zug, wenn man bedenkt, dass solche Feste oft genug an teuren Food-Trucks scheitern. Apropos Food-Trucks: Mein persönliches Highlight war der Kaiserschmarrn von DEMEL, dem K.u.K. Hofzuckerbäcker aus Wien. Ich kam kaum zum Fotografieren, weil ich eigentlich ununterbrochen irgendein leckeres Essen in den Händen hielt.
Oerding holte dann plötzlich seine "Freunde" auf die Bühne. Stefanie Heinzmann, Nico Santos, Lea und seinen musikalischen Albumpartner Peter Maffay.
Zur Einordnung: Die beiden veröffentlichen am 2. Oktober 2026, ihr gemeinsames Album "Nashville". Ein komplettes Duettalbum, das die Brücke zwischen Rock und Pop, zwischen alt und jung schlagen soll. Die Chemie zwischen den beiden auf der Bühne in Düsseldorf hat jedenfalls gepasst. Und mit 77 Jahren hat Maffay, bei dem mich meine Eltern schon (als ich 6 Jahre alt war) mit auf ein Konzert schleppten, noch eine echt gute Stimme.
Es gab fantastisches Essen auf dem gesamten, für die Besucher geöffneten Gelände. Alles, das muss man betonen, auf Kosten von Henkel. Ein kluger Zug, wenn man bedenkt, dass solche Feste oft genug an teuren Food-Trucks scheitern. Apropos Food-Trucks: Mein persönliches Highlight war der Kaiserschmarrn von DEMEL, dem K.u.K. Hofzuckerbäcker aus Wien. Ich kam kaum zum Fotografieren, weil ich eigentlich ununterbrochen irgendein leckeres Essen in den Händen hielt.
Und dann war da das Abendprogramm.
Ein Konzert mit Überraschungsgast Johannes Oerding. Ganz ehrlich: Ich habe den Typen absolut unterschätzt. Oerding hat den Abend in bester Entertainermanier durchgezogen, inklusive dem obligatorischen Bad in der Menge und der kann sowas von gut singen. Das war also kein Standard-Gig, bei dem jemand lustlos sein Set runterspielt, es war wirklich ein feiern mit und unter Freunden.Oerding holte dann plötzlich seine "Freunde" auf die Bühne. Stefanie Heinzmann, Nico Santos, Lea und seinen musikalischen Albumpartner Peter Maffay.
Zur Einordnung: Die beiden veröffentlichen am 2. Oktober 2026, ihr gemeinsames Album "Nashville". Ein komplettes Duettalbum, das die Brücke zwischen Rock und Pop, zwischen alt und jung schlagen soll. Die Chemie zwischen den beiden auf der Bühne in Düsseldorf hat jedenfalls gepasst. Und mit 77 Jahren hat Maffay, bei dem mich meine Eltern schon (als ich 6 Jahre alt war) mit auf ein Konzert schleppten, noch eine echt gute Stimme.
Dass dieses Jubiläum für Düsseldorf eine besondere Bedeutung hat, versteht sich von selbst. Henkel ist ein prägender Teil der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Düsseldorf. Dass zur offiziellen Gala am Vorabend, laut Pressemeldungen, auch der Bundeskanzler erwartet wurde und sprach, unterstreicht die Relevanz.
Am Ende des Tages bleibt der Eindruck eines Festes, das weniger eine Leistungsschau des Konzerns war, als vielmehr ein tatsächliches Dankeschön an die Menschen, die dort arbeiten. Und ein ziemlich gutes Konzert. Danke für den absolut schönen Tag.

