Erykah Badu & The Alchemist mit Witch Doctor | Song of the Day - Atomlabor Blog | Der Lifestyle Blog

Default Image

Months format

Show More Text

Load More

Related Posts Widget

Article Navigation

Close
  • Home
  • About | Mediakit
  • Kooperationen
  • Impressum | Datenschutz

Atomlabor Blog | Der Lifestyle Blog

  • about
  • gadget
  • albumtipps
  • techniktipps
  • infos
  • _ATOMLABOR & BON ART Content Produktion
  • _support
  • _content produktion
  • _werben
  • impressum | datenschutz

Erykah Badu & The Alchemist mit Witch Doctor | Song of the Day

album ankündigung musiktipp popkultur song of the day sotd Vinyltipp   

Erykah Badu & The Alchemist mit Witch Doctor | Song of the Day
Weißt du eigentlich noch, was Erykah Badu musikalisch ausmacht?

Falls diese Erinnerung ein wenig verblasst ist oder du zur Gen Z gehörst und dich vielleicht fragst, wer das überhaupt ist: Such nach ihren alten CDs. Oder noch viel besser: Besorg dir ihr Zeug auf Vinyl und leg es auf. Am besten heute noch. 


Denn was vor einer Woche, während ich noch in England war in meinem digitalen Postkasten herumlag darf man getrost als kleines musikalisches Erdbeben bezeichnen. Dabei trat Erykah zusammen mit Lauryn Hill, eine Woche zuvor gerade mal 3,5 Fahrstunden mit dem Auto von unserem Domizil aus, in Milton Keynes auf. Und das möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten. Erykah Badu meldet sich also zurück, nach elf verdammten Jahren ohne neues Studioalbum. Bzw. vor 11 Jahren hat sich noch ein Mixtape veröffentlicht, aber das erstes reguläres Studioalbum war im Jahr 2010.

 

Den Anfang macht daher meine heutige Empfehlung, die brandneue Single „Witch Doctor“, welche schon letzte Woche veröffentlicht wurde, ich Nachzügler. Und der Track zeigt ziemlich deutlich: Badu hat die Zeit offensichtlich nicht einfach abgesessen, um uns jetzt irgendein weichgespültes Nostalgie-Comeback vorzusetzen, was man ja immer befürchtet. Sie hat sich stattdessen für rund 18 Monate mit The Alchemist im Studio eingeschlossen, genau, dem Typen, der sonst an der MPC für Leute wie Kendrick Lamar, Snoop Dogg oder Eminem schraubt.


Was dann dabei herauskommt, wenn seine fokussierte, rohe Sample-Ästhetik auf Badus unberechenbaren, vom Jazz inspirierten Ansatz prallt, lässt sich kaum in eine saubere Genre-Schublade packen. Soul, Jazz, Blues, Funk und Underground-HipHop fließen in „Witch Doctor“ ineinander, ohne dass es nach Kompromiss klingt. Es ist einfach... naja, göttlich... für Menschen, wie mich, die total auf diese Art von Musik stehen. 



Der Song ist damit der Vorbote für das eigentliche Ereignis:

Am 28. August erscheint digital das komplette, neue Album. Wie es heißt? Wie das Artwork aussieht? Alles noch Streng geheim und selbst mir wurden die Infos bisher vorenthalten. Beide Infos liegen aktuell noch unter einem strikten Embargo. Das baut natürlich ordentlich Spannung auf, aber die Musik spricht bis dahin ohnehin für sich selbst. Und bitte, man muss sich das mal kurz auf der Zunge zergehen lassen. Elf Jahre. In dieser Zeit hat sich die Musikindustrie gefühlt dreimal komplett auf links gedreht. Badu war derweil auf Tour, hat als Mentorin gearbeitet, war Mutter und hat die Welt schlichtweg beobachtet und das wohl in das neue Werk einfließen lassen. Badu und The Alchemist haben die Tracks nicht einfach heimlich in Dallas und LA produziert und dann als fertiges Paket auf den Markt geworfen. Nope, sie haben das Material zwischen 2024 und 2025 einfach direkt live getestet. In kleinen exklusiven Shows. Komplett ohne Smartphones, damit nichts rausschwappt. 


Erykah Badu & The Alchemist mit Witch Doctor | Song of the Day


Und ja, genau da wird es interessant, Badu zwingt ihr Publikum wieder zum echten Zuhören. Nur sie, ihr Kollektiv The Cannabinoids, The Alchemist an den Beats und die Leute im Raum. Die Stücke durften organisch wachsen und sich im direkten Austausch mit dem Publikum verändern. Das ist wirklich so erfrischend analog und widerborstig, dass es im heutigen Industrie-Zirkus fast schon wieder radikal wirkt. Inhaltlich knüpft Badu natürlich da an, wo sie immer stark war. Es geht um Identität, familiäre Prägung, weibliche Selbstbestimmung und die simple, aber gewaltige Frage, was eigentlich von uns bleibt, wenn die Welt um uns herum immer lauter und zersplitterter wird. Also genau die Themen, die uns ja iregndwie alle bewegen. 


„Witch Doctor“ ist deshalb kein wehmütiger Blick in den Rückspiegel einer Künstlerin, die uns 1997 mit „Baduizm“ den Neo-Soul erklärt hat. Es ist vielmehr eine massive Ansage von jemandem, der genau weiß, wo er steht.



Bereit machen für den 28. August. Das wird mit Sicherheit groß. 

Kurzer Blick aufs Label: Young

Das neue Album erscheint übrigens nicht irgendwo, sondern bei Young. Das ist weniger ein klassisches Londoner Plattenlabel und mehr ein Kunst- und Musikkollektiv. Die Idee dahinter: Sie wollen Ausnahme-Künstlern genau den Freiraum geben, den sie brauchen, um ihr eigenes Ding zu finden und auszubauen. Und weil gute Musik allein heute eigentlich nicht mehr ausreicht, hat sich die Truppe noch ein anderes, ziemlich ordentliches Ziel gesetzt: Young arbeitet aktiv daran, als Label komplett „carbon negative“ zu wirtschaften. Finde ich sympathisch.


Pressefotos © direkt über Beggars Group für Atomlabor

Atomlabor

Vinyltipp


Support

ATOMLABOR SUPPORT

Unterstütze mich mit

deinen Amazon-Einkäufen

Ohne Mehrkosten für dich!

Jetzt shoppen
< UberBlogr Webring >

Kunst & Kultur

Erhalte neue Blogupdates per Mail:

Zufälliger Beitrag

trusted blogs – Blog-Marketing
© Atomlabor 2026.
Danke fürs Lesen.

  • Facebook
  • Pinterest
  • Instagram
  • Feed
  • Impressum
hat den Beitrag geschrieben.

Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


Transparenz: Dieser Artikel enthält Partnerlinks | Bei Käufen erhalte ich eine kleine Provision ohne Mehrkosten für Dich.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Alternativ kannst Du mir einen virtuellen Kaffee spendieren ☕

Protected by Copyscape


Kaffee-Icon
Hat dir der Beitrag gefallen?
Hat er dich weitergebracht?
Hat er dich unterhalten?

Dann unterstütz meine Arbeit doch heute mit einem Kaffee.
☕ Kaffee spendieren