Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt:
„Jens, der Gig war doch schon Ende Februar, wach mal auf!“
und ihr habt natürlich völlig recht.Ich bin verdammt spät dran, das hier ins Atomlabor zu packen. Aber ganz ehrlich? Manches ist so gut, dass es einen festen Platz im digitalen Archiv finden muss, völlig unabhängig vom schnelllebigen Hype-Zyklus, und dieses zweistündige musikalische Meisterwerk gehört definitiv in diese Kategorie.
Für das furiose Finale seiner 10-wöchigen USB002-Residency im Londoner Alexandra Palace hat Fred again.. mal eben Geschichte geschrieben. Sein Überraschungsgast hinter den Decks? Keine Geringerer als Thomas Bangalter, also die eine Hälfte der legendären, nicht mehr existierenden Roboter von Daft Punk.
Um das jetzt mal kurz einzuordnen: Das war Bangalters erster Auftritt auf britischem Boden seit sage und schreibe 19 Jahren! Das letzte Mal stand er dort 2007 beim Wireless Festival während der unvergessenen Alive-Tour mit Daft Punk auf der Bühne. Die beiden haben sich vor dem Gig eine Woche lang in London im Studio eingeschlossen, um einen USB-Stick mit feinsten Edits, Mashups und rohen Ideen vollzupacken. Das Ergebnis ist daher ein wilder Ritt: Ein grandioser Clash aus Freds emotionalen Bangern und Bangalters ikonischen French-House-Wurzeln ergänzt mit Motown-Sound im EDM-Gewand. Echte Gänsehaut-Momente garantiert, vor allem, wenn Daft Punk-Klassiker wie „One More Time“ oder „Digital Love“ kongenial mit Freds Tracks verschmelzen.
Warum du das hören (und sehen) musst:
- 2 Stunden purer Flow: keine Unterbrechungen.
- Werbefrei: Fred hat das Set auf YouTube komplett ohne Ads hochgeladen.
- Exklusivität: Ein seltener Einblick in die Arbeitsweise zweier Genies.
Da ich weiß, dass viele von euch (genau wie ich beim Laufen oder Arbeiten) lieber nur den Ton haben, habe ich euch das Ganze auch via SoundCloud eingebunden. Perfekt für den Hintergrund-Vibe.
Gönnt euch diese zwei Stunden Magie. Besser spät als nie!
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