Es ist faszinierend, wie sich unsere Welt durch künstliche Intelligenz verändert
– ein Thema, das mich als Technikliebhaber und Social-Media-Profi schon lange begleitet. Ich habe selbst erlebt, wie KI kreativ eingesetzt werden kann, sei es in unserer Düsseldorfer Agentur oder bei meinem eigenen Experiment, einem KI-generierten Roman namens Das Oxford-Protokoll. Doch während ich die Möglichkeiten dieser Technologie feiere, bin ich mir auch der Schattenseiten bewusst. Und genau diese Schattenseiten scheinen sich gerade in den USA besonders deutlich zu zeigen.Wer das Video gesehen hat, das ich hier unten verlinke, wird verstehen, worauf ich hinauswill:
KI wird nicht nur als Werkzeug für Fortschritt genutzt, sondern zunehmend als Waffe – eine Waffe gegen die Demokratie.
Elon Musk und Donald Trump sind zwei Namen, die in diesem Kontext immer wieder auftauchen. Musk, der Tech-Visionär und Provokateur und Faschist, hat mit seinen Projekten wie OpenAI und später xAI die KI-Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Doch seine jüngsten Aussagen und Handlungen werfen Fragen auf. Nun, eigentlich liefern sie klare Antworten. Während er einerseits vor den Gefahren von KI warnt – Stichwort „existenzielle Bedrohung“ –, scheint er andererseits kein Problem damit zu haben, Plattformen wie X zu einem Spielplatz für Desinformation und Manipulation und rechte Hetze werden zu lassen. Und dann ist da Trump, der mit seiner Rückkehr in die politische Arena und seinem unermüdlichen Einsatz von Social-Media-Tricks zeigt, wie KI-gestützte Algorithmen genutzt werden können, um Emotionen zu schüren, Feindbilder zu schaffen und die Gesellschaft weiter zu spalten. Es ist ein perfides Zusammenspiel aus Technologie und Machtstreben. Ein System, welches Steve Bannons Medienstrategie „Flooding the zone with shit“ komplex umsetzt. Rechte Think-Tanks haben lange darauf hingearbeitet und nutzen massiv KI, um diese perfide Strategie aufgehen zu lassen.
Das Video zeigt eindrücklich, wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist. Deepfakes, automatisierte Propaganda-Bots und personalisierte Desinformationskampagnen sind keine Science-Fiction mehr – sie sind Realität. Und sie treffen auf eine Gesellschaft, die oft nicht in der Lage ist, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Die USA sind hier ein trauriges Paradebeispiel: Ein Land, das einst als Wiege der Demokratie galt, wird nun von innen heraus durch digitale Manipulationen untergraben. Es ist beängstigend zu sehen, wie schnell sich diese Technologien entwickeln und wie wenig Regulierung es gibt. Die großen Player wie Musk, Bezos oder Zuckerberg scheinen mehr an ihren eigenen Interessen als am Gemeinwohl interessiert zu sein. Faktenchecks werden abgeschafft und Kontrolle ausgehöhlt – in Deutschland macht das Axel Springer Medien über ihren amerikanischen Investor KKR (Kohlberg Kravis Roberts), um AfD Anhänger zu generieren und aufzuhetzen. Springer-Chef und Milliardär, Mathias Döpfner, sieht sich auf Augenhöhe mit Musk und verhält sich auch so. Profit- und Machtgier statt Philanthropie. Aber wartet ab, Karma is a bitch.
Natürlich nutze ich KI selbst gerne – sei es für kreative Projekte oder zur Effizienzsteigerung im Berufsalltag. Aber gerade deshalb fühle ich mich verpflichtet, auch kritisch hinzuschauen. Wir dürfen nicht blind vertrauen; wir müssen hinterfragen, wer diese Technologien kontrolliert und mit welchem Ziel sie eingesetzt werden. In meiner Arbeit sehe ich täglich die positiven Seiten von KI: Sie hilft uns dabei, Ideen schneller umzusetzen, komplexe Daten zu analysieren oder neue kreative Ansätze zu finden. Doch gleichzeitig sehe ich auch die Gefahren: den Verlust von Authentizität, die Gefahr der Überwachung und die Möglichkeit des Missbrauchs. Gerade, wenn Multimillionäre als Geldgeber hinter den Projekten stehen. Schöne neue Weltordnung. Matrix lässt grüßen, nur nicht mit Maschinen, sondern Multimillionären als despotische Herrscher. Orwells 1984 wirkt nahezu real.
Was bleibt also?
Vielleicht nur die Erkenntnis, dass wir uns alle stärker mit diesem Thema auseinandersetzen müssen – nicht nur als Nutzer von Technologie, sondern als Bürger einer digitalen Gesellschaft. Mehr hinterfragen und valide Quellen suchen, finden und an die Wissenschaft und deren Institutionen glauben.
ENDZIEL: GOTT WERDEN.