iZotope Spire Studio im Closer Look | Mark Foster produziert damit u.a. seine musikalischen Ideen - Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog

iZotope Spire Studio im Closer Look | Mark Foster produziert damit u.a. seine musikalischen Ideen

iZotope Spire Studio - das hochwertige mobile Tonstudio, welches man überall mit hinnehmen kann.

iZotope Spire Studio - das hochwertige mobile Tonstudio, welches man überall mit hinnehmen kann. 

Musiker unter uns kennen das Problem: Man hat eine Idee, will sie raw and dirty mal eben festhalten und holt das Smartphone raus um eine Aufnahme zu machen. 

Die Qualität der Aufnahme der musikalischen Ergüsse lassen dann meist zu wünschen übrig wie ein Flaschengeist. Da kommt die Firma iZotope ins Spiel, welche seit geraumer Zeit ein kleines und feines mobiles Tonstudio anbietet, das Spire Studio. Der kleine technische Zylinder, kaum größer als eine 100 CD-Spindel, beinhaltet alles was man für eine derbe Jam-Session benötigt und noch mehr.

Spire Studio: Discover a new way to recordExperience a completely liberating recording solution that combines powerful hardware with innovative mobile software so you never lose another song idea again.

Über die PR-Agentur von iZotope, habe ich ein Spire Studio Sample zum Ausprobieren, Spielen und Testen, für eine Zeit ausgeliehen bekommen und mich direkt ans Werk gemacht die kleine Kiste zu erforschen. Kurz vorweg, ich bin kein Musiker. Musikliebhaber, Musikfreund, Gadget-Fan, ja. Ich liebe Technik in jeder Art und Weise. Also war es erstmal gar nicht so einfach für mich die ganzen Skills der kleinen Kiste en détail zu erforschen, technisch und pragmatisch schon, aber aus musikalischer Sicht musste ich mich erstmal reinfinden.


Grundsätzlich erschließt sich eh alles ohne Anleitung, jedenfalls wenn man ein rudimentäres technisches Gespür mitbringt. Ohne mich näher mit irgendwelchen Apps, Anleitungen und Co. zu beschäftigen, habe ich also den rückseitigen Powerknopf gedrückt und umgehend leuchteten LEDs an der Oberseite auf. Okay, das Spire ist an, was nun? Na, da steht ja schließlich dick und fett auf dem mittleren Knopf "Soundcheck".. draufdrücken und die Umgebungsgeräusche bzw. angeschlossenen Geräte (es gibt 2 Eingänge, also zwei Kombibuchsen mit +48V Phantomspeisung) und ein grandioses omnidirektionales 360° Kondensator Mikrofon, werden ausgepegelt. Hammer. Easy und sauber.



Ich entschied mich auf Grund meiner eigenen musikalischen Skillz erstmal für das Mikrofon. Damit ich den Ton abhören konnte, habe ich einen guten Kopfhörer per Klinke an der Front angeschlossen. Der erste "WOW"-Moment. Was für ein geiler Sound. Das Mikro ist empfindlich, klar, sauber und deutlich. Mir ging direkt durch den Kopf, da muss man auf jeden Fall mal unterwegs einen Podcast machen. Gesagt getan. Die Hälfte unseres Podcast "Verdammte Axt" Nr.3 wurde mit dem Spire Studio in einem Kiosk aufgenommen. Hör mal rein.




Wer Bock auf Effekte hat, der kann diese per Software (App) zuschalten. 

Also habe ich mir umgehend die Spire App aus dem Google Play Store und fürs iPad aus dem iTunes Store kostenlos heruntergeladen. Das Spire Studio wird mit dem Smartphone bzw. mit einem Tablet dann über Wlan gekoppelt. Dafür baut das Spire ein eigenes Netz auf und man kann sich darin ganz easy einwählen. Die App erklärt den Vorgang vorbildlich und man bekommt das auch als Anfänger perfekt hin. 




Auch die App ist sehr verständlich und übersichtlich aufgebaut. Musiker wie Nicht-Musiker finden sich schnell zurecht. Die Effekte sind hochwertig. Dafür setzt man auf die Audioschmiede Grace Design, wo sowohl der Vorverstärker von Grace Design plus Effekte in Studioqualität wie Hall und Echo, bereitgestellt werden. Mit einem einfachen Wisch kann man die jeweiligen Effekte pro Spur (8 Spuren kann man befüllen, zwei Spuren gleichzeitig aufnehmen) auswählen und modifizieren. Der integrierter Speicher bietet Platz für 6 Stunden Aufnahme in Stereo 48 kHz / 24 Bit. Da darf eine Jam-Session im Proberaum oder die Büroparty ruhig mal länger ausfallen, denn man kann per Akku bis zu 4 Stunden am Stück aufzeichnen.



Doch für wen, also für welche Zielgruppe, ist das Gerät eigentlich angedacht und geeignet?

Nun, für Songwriter und Musiker, die nicht so gut mit den Feinheiten der Audiotechnik vertraut sind, bietet Spire Studio die Möglichkeit, Songs in hoher Qualität aufzunehmen, zu bearbeiten, zu mischen und zu teilen. Mit wenig Aufwand erreicht man also ein sehr gutes Ergebnis und das ohne Stress. Knöpfe drücken, bekommt wirklich jeder hin.

Da ich was musikalische Aufzeichnungen, außer was Mixtapes anbelangt, nicht so firm bin, habe ich einen Singer/Songwriter aus meinem Bekanntenkreis mal aktiviert und ihm die Kiste vor die Nase gestellt. Die erste Aussage "so ein kleines Ding soll ein Tonstudio sein" kam umgehend, dann wurde die hochwertige Hardware gelobt. In der Tat ist alles aus einem Guss, ein kompaktes Gerät ohne Firlefanz, große Knöpfe, ein LED-Touchscreen um Feintuning schnell und optisch geführt erledigen zu können. Da kann die Umgebung ruhig dunkler sein.


Jetzt war natürlich das Interesse absolut da und die Gitarre wurde herausgeholt. Eine kleine Akkustik-Session war angesagt. Eine Spur Gitarre, die andere Spur Gesang, dann noch der Versuch eines Begleitparts. Wir experimentierten. Das machte schon irre Spaß und der Output war beeindruckend klar und sauber. Da Andre die Songs noch veröffentlichen möchte, kann ich euch die Demo leider nicht vorspielen - hier müsst ihr mir glauben schenken, dass wir beide sehr beeindruckt von der Leistung des Spire Studios sind.

Weitere Experimente habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und wünschte mir persönlich eine Möglichkeit die Spuren verschieben zu können, also auf der Timeline. Schneiden geht und das auch sehr präzise, aber innerhalb der Timeline eine Spur im Nachgang anzupassen, also ein Edit, wäre für meine rudimentären Skillz perfekt.

Damit ich jetzt nicht salopp schreibe, was das Ding kann und das es wirklich toll ist (was es in der Tat auch ist), habe ich den Testzeitraum ordentlich ausgedehnt und sicher den Bogen der Agentur so gut wie überspannt, aber bei einem Preis von 399 Euro für ein Gadget, sollte man sicher sein, dass es wirklich Bombe ist. Kurzum, jeder der das Gerät von mir in die Finger bekommen hat, war direkt begeistert. Hochwertige Verarbeitung, tolles Inbuild-Mikrofon und der Output stimmt. 

Kurz noch mal im Video erklärt:


Aber schauen wir doch einfach mal einem Profi über die Schulter, wie er das Spire einsetzt. 

Der Leadsänger Mark Foster (Foster the People), nicht Mark Forster, gewährt exklusive Einblicke in den spannenden Recordingprozess und dokumentiert Soundfindung, Aufnahme und Bearbeitung seiner Songideen mit dem Spire Studio. Die Highlights dabei sind natürlich die Aufnahmen ohne Qualitätsverlust durch Störgeräusche oder Lautstärkenschwankungen, keine lästigen Kabel, aber dennoch Gesang und Instrumente in professioneller Qualität aufnehmen zu können.

Foster selbst beschreibt seinen Weg von der ersten Spur bis zum finalen Song und betont, wie wichtig es ist, den kreativen Moment dank Spire Studio ganz spontan zu nutzen und für den weiteren Prozess festzuhalten. Genau das habe ich ja auch beim Podcasten mit dem Spire festgestellt. Starten, Stoppen, Cutten, Ton anpassen. Alles Easy und mit dem perfekten Ergebnis ohne einen Computer einsetzen zu müssen. Das Editing muss dann natürlich über einen PC oder auch Tablet erfolgen. So ist auf jeden Fall mein Weg.

Jetzt schau dir im Video Mark Fosters "How to" an. Beeindruckend und/aber kein Hexenwerk. Mit der richtigen Hardware und der passenden App, kann man halt einiges professionell umsetzen.




Das Schweizer Taschenmesser für Songwriter und Musiker.

Dabei ist der Nummer-1-Hitsingle "Pumped Up Kicks" Künstler, bei Weitem nicht alleine mit seiner Begeisterung, auch musikalische Größen wie The Who-Legende Pete Townshend, zollt mit der Aussage "Ich liebe dieses Teil." dem Spire Studio sein Respekt. Und ja, recht haben sie, ich habe auch als Nicht-Musiker meinen Spaß an dem Spire Studio.

Die Spire Studio Features und Ausstattungen auf einen Blick:

Simpel, handlich, kompakt und kabellos.

· Professionelles Kondensator-Mikrofon für Aufnahmen in Studio-Qualität.
· Pre-Amps von "Grace Design" für unverfälschten, klaren Sound.
· Zwei Kombibuchsen zum Anschließen von Instrumenten oder Mikrofonen mit +48V       Phantomspeisung.
· Ein Batterie-betriebenes System für stundenlanges Arbeiten (4 Stunden am Stück)
· Ein LED-Touchscreen zur Einstellung von Lautstärke und Stummschaltung, Anzeige der Spuren.
· Aufnahme und Bearbeitung von bis zu acht Spuren pro Projekt.
· Automatischer Soundcheck auf Knopfdruck, sodass sich der Aufnahme- und Lautstärkepegel optimal anpasst und unerwünschtes Clipping verhindert. Funktioniert in der Tat perfekt.
· kabelloses Arbeiten dank eingebauter Wi-Fi-Verbindung von Spire Studio zur Spire App (iOS und Android).
· iZotopes preisgekrönte Audioverarbeitungstechnologie verleiht den eigenen Aufnahmen einen professionellen Charakter. Word.
· Eine Vielzahl verschiedener Effekte, wie Reverbs, Pedaleffekte, Delays oder Verstärkermodelle in Echtzeit. Gerade die Möglichkeit die eigene Stimme weicher zu schrauben, gefällt mir sehr gut.
· Einfache Exportfunktionen, um Musik in den Computer, in bevorzugte Bearbeitungssoftware (Pro Tools, iMove, Logic, Cubase) oder Speicherplattformen (iCloud, Dropbox, Google Drive, Soundcloud usw..) zu übertragen
· automatische Synchronisierung
· Die Möglichkeit, gemeinsam mit Bandkollegen auf der ganzen Welt an Projekten zu arbeiten und das direkt über das Smartphone. Unbezahlbar.
· Den Visual Mixer, der es ermöglicht, fertige Songs intuitiv zu mischen, zu bearbeiten und anschließend zu teilen. Das Abmischen mit der räumlichen Ausrichtung der einzelnen Spuren empfinde ich als sehr angenehm und kreativ. 



Fazit:

Für ein Musik-Gadget mit Pro-Auslegung, gefällt mir das Spire Studio nicht nur von der Hardware und Software, auch haptisch macht es was her. Das Arbeiten erfolgt simpel und intuitiv, schnell und auf hohem Niveau. Mal eben Ideen festhalten ist überhaupt kein Thema. Teilen, veröffentlichen, weiter bearbeiten ist easy und macht Spaß. 

Der Preis von roundabout 399€ ist absolut gerechtfertigt, da man ein hochqualitatives Studio-Tool für unterwegs erhält. Es ist robust, praktikabel und erfüllt die soundtechnischen Erwartungen (auch bei Profis). Die Preis-/Leistung stimmt also absolut und begeistert mich wirklich. 



Was ich mir persönlich noch gewünscht hätte bzw. wünsche:
Das Spire Studio hat zwei 3,5 Klinken für Kopfhörer am Start - löblich. Allerdings wäre eine simpler aber hochwertiger Lautsprecher fürs Vorhören ohne Kopfhörer auch ein nettes Feature gewesen, also zusätzlich zu den Kopfhöreranschlüssen. 
Ich würde persönlich gerne in der App die Spuren in der Zeitleiste verschieben können. Damit meine ich einzelne Spuren zeitlich nach vorne oder hinten bewegen, wie in einem Sequenzer. Eine Quantisierungsfunktion wäre auch nice. Ich denke hier kann man noch so einiges an/in der App modifizieren bzw. erweitern und optimieren. Dann hätte man noch mehr Möglichkeiten unterwegs sein Audiomaterial zu bearbeiten und das ohne Rechner.

Mit anderen Worten: 
Zugreifen Leute, wer musikalische Ergüsse on the fly festhalten möchte, der kommt nicht um diese Kiste herum. 

Zubehör:
Es gibt noch ein Spire Studio Travel Bag für gute 59 Euro, zum Transport des Spire ein gutes Tool,

Auf der Webseite des Herstellers findest du weiter Informationen:
spire.live


Zur Transparenz: 
Dieser Beitrag ist als unbezahlte Werbung definiert, spiegelt meine eigene Erfahrung mit dem Produkt wieder. 


iZotope Spire Studio im Closer Look | Mark Foster produziert damit u.a. seine musikalischen Ideen

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