Einmal zurück in die zeit der Videotheken bitte!
Damals sind wir am Wochenende noch in die Videothek gepilgert, auf der Suche nach dem neuesten Filmen auf VHS, also echten, klobigen Magnetbändern, wo komplette Filme drauf gelagert wurden. Freunde von mir hatten in der Zeit sogar diesen völlig bizarren Schülerjob: Sie jobbten als Cutter bei einer kleinen Pr0n-Produktion. Weil wir noch minderjährig waren, das Ganze aber natürlich wahnsinnig spannend fanden, haben wir hin und wieder "Drehbücher" geschrieben und uns absurde Titel für die Schmuddelfilme ausgedacht. Das Verrückte daran? Einige dieser Titel landeten tatsächlich später exakt so auf den Hüllen in der 18er-Abteilung der hiesigen Videotheken, wie wir dann tatsächlich zwei Jahre später, volljährig, feststellen konnten.Aber bleiben wir mal sachlich, denn Filme aus Videotheken war schon cool.
Denn du bist extra dahingefahren, gut 30 Minuten durch den großen Laden gelaufen und dir die Cover in den Regalen angeschaut. Hmmm... vielleicht ist das der richtige Film? Pech gehabt, schon vergriffen... der wird erst übermorgen zurückgebracht. Netterweise war ja alles gut nach Genre sortiert und so hat man sich dann halt einen anderen Film ausgesucht.Nach der VHS kam die DVD.
Plötzlich musste man keine Bänder mehr zurückspulen, um sich das nervige Strafgeld an der Kasse zu sparen. Das Prinzip der Videothek blieb trotzdem bestehen, der Charme, durch diese vollgestopften Regalreihen zu schlendern, Cover in die Hand zu nehmen, die Klappentexte zu studieren und sich inspirieren zu lassen, war einfach gut. Das war noch Kuratierung zum Anfassen, wirklich so ein Vibe, der in den endlosen, algorithmisch glattgebügelten Kachel-Wüsten der heutigen Streamingdienste fast komplett verloren gegangen ist.Man verbringt heute gefühlt mehr Zeit mit dem endlosen Scrollen durch Netflix, als mit dem eigentlichen Film, was doch echt nervt, also mich zumindest. Videotheken waren da noch Happening und meist konnte man noch Snacks, Getränke und Popkorn kaufen, um sich den Filmabend der dann meist eine Stunde später anfing zu veredeln. Gespräche über Filmtipps waren inklusive.
Um genau ein bisschen von diesem alten Gefühl und dem sortierten Angebot zurückzuholen, gibt es jetzt bingebrowse.net.
Das ist im Grunde eine digitale Videothek, durch die du direkt in deinem Browser wandern kannst. Du navigierst virtuell durch gut sortierte Regale, bleibst an Covern hängen, checkst die Infos und suchst dir in Ruhe aus, worauf du Lust hast. Wenn du dich für einen Film entschieden hast, greift die Seite auf die Kataloge deiner bevorzugten Streamingdienste zu.
Das löst das ewige „Was gucken wir heute?“-Problem vielleicht nicht auf magische Weise, aber es macht den Weg zur Entscheidung wieder zu einem kleinen Erlebnis. Es fühlt sich einfach mehr nach Stöbern und weniger nach Algorithmus an.
Um genau ein bisschen von diesem alten Gefühl und dem sortierten Angebot zurückzuholen, gibt es jetzt bingebrowse.net.
Das ist im Grunde eine digitale Videothek, durch die du direkt in deinem Browser wandern kannst. Du navigierst virtuell durch gut sortierte Regale, bleibst an Covern hängen, checkst die Infos und suchst dir in Ruhe aus, worauf du Lust hast. Wenn du dich für einen Film entschieden hast, greift die Seite auf die Kataloge deiner bevorzugten Streamingdienste zu.
Das löst das ewige „Was gucken wir heute?“-Problem vielleicht nicht auf magische Weise, aber es macht den Weg zur Entscheidung wieder zu einem kleinen Erlebnis. Es fühlt sich einfach mehr nach Stöbern und weniger nach Algorithmus an.
Fast wie früher.
Nur das Popcorn, das musst du dir heute selbst in die Mikrowelle hauen.
Alles in Allem: I like!
Nur das Popcorn, das musst du dir heute selbst in die Mikrowelle hauen.
Alles in Allem: I like!

