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Ku’damm mit FEVER | Der Song of the Day aus Japan

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Ku’damm mit FEVER | Der Song of the Day aus Japan

SOTD | Ku’damm – FEVER

Manchmal stolpert man über Tracks, die nicht laut sein müssen, um hängen zu bleiben. Genau so ein Ding kommt gerade aus Kobe. Das Duo Ku’damm baut sich seit 2023 still, fast heimlich und ziemlich konsequent eine eigene kleine Welt auf. Bedroom Electro, ja. Aber eben nicht nur das. Es ist eine gute Mischung aus Nu-Disco, House, R'n'B... name it. 


Was sofort dabei auffällt, ist diese Mischung aus Lo-Fi-Texturen und echten Geräuschen. Wind, Schritte, kleine Momente aus der Realität (Klingel usw.). Das Ganze legt sich über präzise Beats, die eher fühlen lassen als drücken. Das klingt dann erst mal nach Kontrast, funktioniert hier aber erstaunlich rund, was man erfährt, wenn man sich das Instrumental mal gibt. Alles fast so, als würden Stadt und Natur kurz denselben Puls haben. Die EP spielt bewusst mit Gegensätzen, also auf der einen Seite das Original, Midtempo, leicht im RnB verankert, getragen von einer Melodie, die irgendwo zwischen Sehnsucht und Wärme liegt. Das Stichwort „Neroli“ passt hier erstaunlich gut. So ein Duft aus Orangenblüten, frisch, ruhig, fast schon elegant, ein wenig erwachsen, nicht aufdringlich. 


Dann die andere Seite.

Der Remix von T.B. Der Remix von T.B. aus Fukuoka nimmt genau diese Stimmung auf und schiebt sie Richtung Club, also mit mehr Tempo und mehr Druck, aber ohne das Gefühl komplett platt zu machen.


Bei dem Artwork von Katy grafitty musste ich erst an Paris denken. Greift es doch das Neroli-Thema visuell ziemlich sauber wieder auf. Beim Mastering sitzt dann Kevin Peterson dahinter, was man ehrlich gesagt auch hört, hat er doch schon Werke von Alicia Keys oder Mary J Blige abgemischt. Druckvoll, aber nicht überzogen, klar, ohne steril zu wirken. Interessant ist hier auch der Ansatz vom Label. Tecchu wollte nämlich keine Platte, die im Regal verstaubt, sondern eine, die DJs wirklich spielen. Genau so fühlt sich FEVER auch an, nicht wie ein Konzeptstück, sondern wie etwas, das draußen funktionieren soll, und ich bin überzeugt, diese Philosophie sollte wieder viel mehr in den Fokus rücken.


Hier noch die Fakten kurz zum Mitnehmen.

Release ist für den 8. Mai 2026 angesetzt. Kommt als limitiertes Vinyl mit 100 Stück und digital. Download in 24 Bit bei 48 kHz ist auch dabei. Preislich liegt das Vinyl bei round about 19 und 11 €. Vertrieben wird das Ganze direkt über Bandcamp und wenn du auf diesen Mix aus ruhigem Kopfkino und clubtauglicher Energie stehst, dann hör da rein. Das ist absolut kein lauter Release, aber genau das macht ihn gerade spannend.



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Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


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