TikTok und ich... besser spät als nie.
Beruflich war mir immer klar, dass es sein muss, aber ich konnte bisher gekonnt drumherumschiffen. Ich war nie ein Fan, aber das ändert sich gerade. Warum der Sinneswandel? Wir hatten bisher recht „konservative“ Kunden – absolut nicht despektierlich gemeint –, deren Zielgruppe schlicht auf anderen Plattformen unterwegs war.Dann kam mein ältester Sohn um die Ecke und meinte: „Paps, mach mal.“ Gesagt, getan. Mein verwaister TikTok-Account wird seitdem wiederbelebt. Aus ersten Feldversuchen ist mittlerweile ein festes Format geworden.
Formulierungen wie „Leben wir in einer Simulation? - jetzt Teil 4: Gefangen im Hologramm“ spiegeln genau mein schräges kleines Hobby wider: ein bisschen Mindfuck und Denkübungen.
Selbst vor der Kamera zu stehen, ist zwar noch ungewohnt und es gibt einiges zu optimieren. Dennoch bin ich erstaunt, wie schnell man wachsen kann und das Engagement der ersten Woche ist absolut solide.
Meinem jüngsten Sohn (K3) ist das übrigens nicht peinlich, auch wenn einige seiner Klassenkameraden offenbar nicht damit klarkommen, dass ein „älterer Mann“ jetzt TikTok macht. Da fallen schon mal blöde Sprüche. Aber er steht drüber, und ich sowieso. Für meinen Job ist dieses Praxis-Learning gerade Gold wert. Die Analytics sind extrem aufschlussreich und ich wechsle endlich von der reinen Theorie mitten ins Geschehen. Mal sehen, wann der erste Meilenstein auf der Plattform fällt.
Konstruktive Kritik ist willkommen.
Also, schau einfach mal rein.
tiktok.com/@atomlabor
