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YĪN YĪN Yatta! im Album Check | Live eingespielter Psych-Funk für cineastische Traumreisen als Albumtipp

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YĪN YĪN Yatta! im Check | Live eingespielter Psych-Funk für cineastische Traumreisen als Albumtipp
Filmmusik ohne Film? Doch. Kopfkino mit YĪN YĪN.

YĪN YĪN liefern mit Yatta! genau diese Sorte Platte ab, bei der man nach ein paar Minuten merkt, dass sie eigentlich ein Film sein will, den es noch gar nicht gibt. Kosmische Disco trifft auf Surf, Funk und Psychedelia, alles einmal durchs Kopfkino gedreht und wieder ausgespuckt. Schwupps. Und das ist dann kein vormierter Auswurf, sondern echt klasse Zeug. 

Das Quartett aus Maastricht baut auf seinem vierten Album konsequent Soundtracks für ordentliche Traumreisen, die dich an Orte schicken, die nur in der Fantasie existieren. Genau dieser Vibe macht Yatta! so anschlussfähig fürs Atomlabor. Irgendwo zwischen Fernweh, Retro-Referenzen und leichtem Tanzflächenschweiß. Ich muss gestehen, ich war und bin wirklich angenehm überrascht und verwundert, da ich die Band vorher noch nicht kannte. Hätte man mir gesagt, das sind Australier, hätte ich es auch direkt so verbucht, denn diesen Sound kennt man in seiner Umsetzung von Parcels oder Dope Lemon, minus Gesang. Oder man schaut nach Kanada und hat BadBadNotGood im Kopf (also ich auf jeden Fall). Und doch ist das Psych-Funk-Quartett YĪN YĪN gänzlich anders aufgestellt, haben sie doch Elemente der japanischen Musikkultur in ihrer DNA.  

Bei YĪN YĪN fühlt sich das Album mal an wie ein 70er-Spionagefilm mit Neonreklame, mal wie eine verregnete Herbstnacht in England. Dann wieder wie ein globales Funk-Mixtape, bei dem Khruangbin, Los Bitchos und ein paar japanische Kult-Anime heimlich zusammen an einem Tisch sitzen. 

In Search Of Yan klingt wie ein Opener zu einem Gangsterfilm aus den 70ern, der in Disco aufgeht. Lecker Song klingt dagegen, als hätte jemand den Titelsong zu einem japanischen Soul-Funk-Agentenfilm aus den 60ern ausgegraben und direkt in die Jetztzeit gebeamt, inklusive subtil verstecktem Koto-Sample. Also, das Genre können wir cineastisch auf jeden Fall bestimmen, die Musik hingegen ist schön variabel. 



Besonders stark ist, dass Yatta! bewusst organisch eingespielt wurde. Alle zusammen im Studio, alles live, kaum glattgebügelt. Das hört man hier und da und das ist gut. Das Album fühlt sich eher an wie der Mitschnitt einer sehr guten, verdammt guten Nacht und nicht wie ein auf Streaming getrimmtes Produkt. Der Titel Yatta, auf Japanisch "Wir haben es geschafft", funktioniert dabei fast wie ein Augenzwinkern. Die Band ist genau da angekommen, wo ihr richtig Sound sitzt. 


2026 kann man das Ganze dann auch hierzulande live abholen, unter anderem in Bremen, Leipzig, Berlin, Hamburg, Köln, Darmstadt, München und Zürich (Termine unten).


YĪN YĪN Yatta! im Album Check | Live eingespielter Psych-Funk für cineastische Traumreisen

Wer mich kennt weiß, sobald ein Album gleichzeitig nach globalem Plattenschrank, Agentenfilm und leicht verstrahlter Tanzfläche klingt, bin ich dabei. YĪN YĪN waren für mich bis eben komplett neu. Dieses Kapitel ist jetzt offiziell erledigt. Yatta. Damit werfe ich euch diesen Musiktipp ins Atomlabor und empfehle ihn wärmstens. 



Releasedate ist der 23. Januar 2026.
Vinyl gibt es am 29.01.


Und erleben könnt ihr sie hier zu diesem Zeitpunkt: 

28. Februar Lagerhaus, Bremen
01. März UT Connewitz, Leipzig
02. März Gretchen, Berlin
03. März Knust, Hamburg
05. März Gloria Theater, Köln
06. März Centralstation, Darmstadt
07. März Strom, München
08. März Kaufleuten, Zürich (CH)

Atomlabor

Vinyltipp


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Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


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