Pebble Watchface Entwicklung mit Rebble, Gemini Pro und GitHub
Für viele Entwickler ist Pebble Entwicklung gleich Programmieren mit C, Watchface Design und Community Spirit. Pebble Smartwatch Development lebt weiter dank der Pebble Community u.a. durch Rebble und offenen Tools, welche es möglich machen neue Watchfaces und Apps zu bauen auf alten und neuen Pebble Geräten und das halt auch für Anfänger.
Warum ich jetzt mit Pebble Smartwatch Entwicklung angefangen habe.
Zugegeben, die Pebble Smartwatches waren nie die größten im Markt aber eindeutig die charmantesten und ersten kommerziell Erfolgreichen. Die Community rund um Rebble hielt über Jahre die Plattform am Leben und bietet auch jetzt, wo die Marke Pebble wieder auflebt, eine aktive Entwicklerbasis für Custom Watchfaces, Apps und Open Source Projekte rund um diese eigenwillige Uhr. Die Möglichkeit eigene Watchfaces für Modelle wie Pebble Steel Classic, Duo2 oder Pebble Time Steel zu bauen war der Grund für mich nach all den Jahren einzusteigen. Ich wollte wissen, wie es ist, seine eigenen App-Ideen und Watchfaces am Handgelenk zu haben, zumal ich ja meine alte Pebble Steel Classic wieder zum Leben erweckt habe und die Neue in der PreOrder (Batch 1) ist.
Pebble Watchface Entwicklung in C | Tutorial und Einstieg
Die Basis für Pebble Entwicklung ist der Pebble C Watchface Code, welchen man noch mit Javascript ergänzen kann. Du kannst also eigene Watchfaces mit dem Pebble SDK und Tutorials u.a. aus der Rebble Developer Community erstellen. Die Tutorials zeigen dir dabei wie du ein neues Projekt startest, ein Basic-Watchface aufsetzt und den Code kompiliert. Klingt erstmal, wenn man es hört, schwierig, ist es aber wirklich nicht. Wer ein wenig technisches Verständnis hat, der kommt sehr schnell klar und hat erste Erfolgserlebnisse.
Pebble Community | Open Source Smartwatch Entwicklung
Rebble ist und bleibt das Zentrum der Pebble Entwickler und Nutzer, flankiert wird es von Pebbles CEO der mit seiner Firma Core unter dem Markenamen Pebble, neue Pebble Uhren und Gadgets entwicklet und auch an neuen Entwicklungsplattformen baut (bauen lässt). Die Plattform hostet Watchfaces, Apps und Developer Ressourcen und sorgt dafür, dass Pebble Smartwatch Entwicklung auch heute noch lebendig ist und bleibt. Viele Watchfaces und Apps sind verfügbar und damit meine ich wirklich extrem viele.
Tools | GitHub Codespaces, Pebble SDK und KI Assistenz
Doch wie startet man am besten und was könnten die Tools sein. Nun, da ich keine Entwickler persönlich kenne und das Ziel hatte direkt durchzustarten, habe ich meine Google Gemini Pro LLM mit allen möglichen Infos, SDK, Programmierbeispielen, gefüttert und mir einen Plan aufgesetzt was ich umsetzen möchte und vor allem wie. Und mit GitHub Codespaces kannst du in der Tat sofort loslegen ohne lokale SDK Installation auf deinem Rechner.
Die Kombination aus Cloud IDE, Pebble SDK und KI Unterstützung erleichtert die Entwicklung spürbar. Build Tools und Emulator geben dir schnelle Rückmeldung und halten deinen Fokus auf Code und Design. Cloud IDE ist die Initialzündung. Was mir beim Testen meiner Apps sehr geholfen hat, war u.a. dieser kleine Guide für die Uhrenfunktionen im Emulator. Dort kannst du dann testen, ob alles so läuft wie von dir vorgesehen.
Praktische Watchface Entwicklung | Custom Fonts und Grafiken
Wenn dein Watchface dann die erste Basisfunktionen hat, kannst du es erweitern mit eigenen Fonts, Bitmap Grafiken und erweiterten UI Elementen. So steigt die visuelle Qualität deiner Uhrbilder und der Funktionsumfang deiner Pebble Watchfaces. Beispiele findet man hier und die helfen ungemein zu verstehen, wie alles abläuft und aufgebaut ist. Und lass dir nichts einreden, es ist okay sich einen Sparringpartern in Form eines KI-Assistenten an die Seite zu nehmen, denn er kann dir schnell, verständlich, erklären wo und warum du Fehler gemacht hast, was du beachten solltest und dich schnell zum Ziel führen.
Heute programmiert man anders, als noch vor 10 Jahren und alte Pebble Hasen haben damit so ihre Probleme. Shice darauf.
Die Pebble Smartwatches wie die Pebble Time, Pebble Time Steel oder Pebble Time Round haben eine ePaper Display Technologie, lange Akkulaufzeit und einfache Bedienung. Diese Eigenschaften machen Pebble bis heute für Entwickler und Nutzer attraktiv und mit den neuen Pebble Modellen, die gerade vor dem Release stehen, wird der Markt zukunftssicher bedient.
Smartwatches ohne Schnickschnack.
Pebble Zukunft | Open Source Revival und neue Möglichkeiten
Pebble OS wurde netterweise von Google als Open Source veröffentlicht und es entstehen wieder neue Projekte. Das bedeutet für Entwickler nicht nur Retro Projekte sondern echte Perspektiven für neue Firmware, Watchface Innovationen und Erweiterungen für moderne Smartwatch Features. Ich wollte also auch meinen Beitrag dazu liefern und here we go:
Meine Watchface:
AtomWave
The Royal
Apps:
PureNavi
FinalRun
Wenn du tiefer einsteigen willst, lohnt sich ein Blick auf Tutorials zur Pebble Watchface Programmierung, Entwickler Ressourcen im Rebble Netzwerk und aktive Discord oder Reddit Gruppen für Community Support. Und ja, Kritik muss man sich auch manchmal gefallen lassen, nicht immer konstruktive Kritik, aber Hater gibt es ja überall. Eins ist wichtig, es ist ein Hobbyprojekt und es muss Spaß machen. Und das macht es. Gerade dann, wenn du deine erste App oder dein erstes Watchface auf einmal an deinem Handgelenk siehst.
Meine Projekte findet man übrigens auf GitHub



