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NOW: Time | Mein iPod-Classic Pebble Watchface mit last.fm-Scrobbling

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About Turn your Pebble into a classic digital music player design. NOW: Time combines pure early-2000s nostalgia with modern pebble features and last fm scrobbling, bringing your current soundtrack and daily stats straight to your wrist.
War ruhig hier, war ja auch Ostern...

und ich habe eine wunderbare Osterzeit mit der Familie verlebt. Jetzt geht es hier im Blog wieder richtig rund und ich starte direkt wieder mit meinem absoluten Lieblings-Nerd-Thema: Pebble-Smartwatches.

Diesmal habe ich mir wieder ein Watchface vorgenommen, das tief in die Nostalgiekiste greift und gleichzeitig auf die Scrobbler-Funktion von last.fm zurückgreift. Wer es nicht kennt: Man verknüpft seine Musik-Apps wie Spotify, YouTube Music oder Apple Music mit last.fm, die dann jeden gehörten Song protokolliert. Und genau dieses Feature wollte ich nutzen, um das ultimative iPod-Classic-Gefühl auf meine Pebble zu bringen.


Herausgekommen ist NOW: Time. Ein Watchface, das nicht nur aussieht wie ein klassischer iPod aus den frühen 2000ern, sondern auch live anzeigt, was gerade auf dem Smartphone oder auf der Anlage läuft.


Von der Idee zum Code-Chaos und zurück.

Klingt eigentlich simpel: Uhr fragt API, API gibt Songtitel, Uhr zeigt Text. Fertig, oder? Pustekuchen.

Wer schon mal für die Pebble programmiert oder es zumindest versucht hat, weiß: Zwischen dem JavaScript auf dem Smartphone, das die Daten aus dem Netz holt, und dem C-Code auf der Uhr liegt oft ein tiefer dunkler Abgrund, in dem Datenpakete spurlos verschwinden. Naja, nicht ganz so, aber ich komme ja nun mal nicht aus der Sparte der Programmierer und leite mir halt viel ab. 

Mein Plan war so weit genial, denn ich wollte ein Setup-Menü bauen, in dem man seinen last.fm-Usernamen, einen Fallback-Song für Pausen und die Farbe des Headers einstellen kann. Dazu noch einen kräftigen Shake-Trigger, der das Datum ausblendet und den aktuellen Song für 12 Sekunden aufruft.

Doch die Realität sah erst mal anders aus.

Die Geister im Code

Ich hatte relativ schnell ein optisch ansprechendes Ergebnis auf dem simulierten Display. Die Health-Daten waren drin, das Clickwheel sah gut aus. Doch unter der Haube brannte es noch lichterloh.

Hier ein kleiner Auszug aus meinem persönlichen Programmierfegefeuer:

1. Das schwarze Loch, die NACK-Falle
Die Pebble ist wie ein alter Funker: Sie kann immer nur ein Datenpaket auf einmal empfangen. Wenn du in den Settings auf Speichern drückst, sendet das Smartphone die Einstellungen an die Uhr, während mein Skript fast zeitgleich die last.fm-Abfrage startet und direkt das nächste Paket schickt.
Die Folge war absehbar, meine Pebble warf das zweite Paket einfach weg. Ein stilles NACK. Die Farbe wurde gespeichert, aber das Display zeigte keinen Song, der eigentlich lief. Zum Haare-Raufen, wenn ich welche hätte.

2. Der Farbpicker-Bug, hexadezimaler Wahnsinn
Farben auf der Pebble folgen ihren eigenen Gesetzen und es ist wirklich ratsam die Tutorials gut zu verinnerlichen, um nicht in die Bugs zu laufen. Das Menü übergab mir also die Farbe mal als String, mal als Dezimalzahl. Wenn man da einfach parseInt draufwirft, kommt oft kompletter Müll raus. Mein C-Code bekam also komplett falsche Werte und zeigte stur Standardblau oder gar grau.

3. Pointer Friedhof und Phantomvibrationen
Beim Schließen der App hatte ich vergessen, Timer sauber aufzuräumen. Das führte zu Crashes Noch katastrophaler war es aber, wenn kein Song lief: Dann kam ein leerer String. Die Uhr zeigte den Fallback-Song und vibrierte trotzdem alle 20 Sekunden und das ohne neuen Song. 

Bug-Hunting vom Feinsten

Es war ein ständiges Hin und Her.

Die Lösung für das NACK-Problem? Eine echte Warteschlange im JavaScript und eine kleine Pause einbauen. Erst wenn das Settings-Paket bestätigt wurde, darf die Musikabfrage starten. Tja, in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. 

meine kleine Farbkrise? Ein robuster Parser im C-Code, der prüft, wie umfangreich das Datenpaket wirklich ist.

Und die Timer und Vibrationen haben jetzt saubere Guards. Die Uhr vibriert nur noch, wenn sich der Song wirklich ändert. Das Scrolling läuft jetzt sauber durch und wer keine Vibration mag, der stellt sie in den Settings einfach ab. 


NOW: Time | Mein iPod-Classic Pebble Watchface mit last.fm-Scrobbling
Ready for download

Nach gefühlt hunderten Iterationen ist NOW: Time v1.0.0 endlich stabil und läuft sauber. Setup ist jetzt auch auf Englisch verfügbar und erklärt dem User, was er wie machen muss. Geholfen haben mir diesmal Claude und Gemini Pro, die haben zusammen meine Fehler entdeckt und mich auf den neusten Stand gebracht, um das Watchface so hinzubekommen, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich bin ziemlich happy mit dem kleinen Retro-Ding. Wenn du noch eine Pebble hast und Bock auf Nostalgie, zieh es dir.

Beim Dev Contest 2026 von pebble kam mein nerdy Watchface auf jeden Fall gut an ;) | Sieh es dir im Video an:

Hier findest du mein Watchface im Pebble Store und darfst dort auch gerne ein ♡ vergeben:  

apps.repebble.com

Alle Infos und den Source-Code findest du wie immer hier:
https://github.com/atomlabor/Now-Time


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Atomlabor ist der Blog von Jens Mahnke

Netzaktiv seit 1997. Blogger seit 2007.


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