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WILLKOMMEN IN DJERBAHOOD | ARTE CREATIVE WEBSERIE TEIL 3 - 4 UND 5 ( 3 VIDEOS )

Willkommen in Djerbahood

Willkommen in Djerbahood! 

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

Hochkarätige StreetArt Künstler aus der ganzen Welt drücken einem Dorf ihren Stempel auf, ohne die Wurzeln der Insel zu verletzen. 

Nach einer Pariser Hochhaus-Ruine ("La Tour Paris 13") ist nun das Dorf Erriadh auf der tunesischen Insel Djerba die neue Spielwiese der "Galerie Itinerrance" geworden: Deren Leiter Mehdi Ben Cheikh konnte die Einwohner davon überzeugen, ihre Mauern rund 150 eingeladenen Street-Artists aus 34 Ländern für ihre Werke zu "schenken".

Am 20.08. haben wir Euch die Webserie auf Arte Creative, schon im Atomlabor mit 44 Bildern,angekündigt und heute gibt es drei weitereTeile der Serie auch hier im Atomlabor zu sehen und wer die ersten Beiden verpasst hat, schaut sie hier an.

#3: Spaziergang in Erriadh

#4: Paintings in Progress

#5: Treffen in The Hood






djerbahood.com
[Das Atomlabor in Kooperation mit ARTE Creative]

Pixação StreetArt von Eduardo Kobraa in Brasilien ( 14 Bilder und ein Video Portrait )

Pixação StreetArt von Eduardo Kobraa

Willkommen in der bunten, bunten, bunten Welt des brasilianischen Pixação Künstlers Eduardo Kobraa. 

Lebensfreude ist ja bekanntlich in Brasilien oft mit bunten Farben in Einklang zu bringen und ein Vertreter der nicht unbedingt für seine subversive Kunst bekannt ist, ist der brasilianische Street Art Künstler Eduardo Kobra.

Großformatige, plakativ leuchtende farbige Murals bekannter Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln, Mahamtma Gandhi und Oscar Niemeyer sind sein Markenzeichen in den Straßen 
Trotzdem ist seine Kunst nicht rein dekorativ, denn seine Wurzeln liegen im Pixação, einer Form der politischen und sozialen Protestkunst aus den Gegenden von Sao Paulo und Rio de Janeiro, die sich bis in die 50er zurückverfolgen lässt. 

Die Murals selbst überzeugen nicht nur mit den bunten Farben, sondern auch mit der Form, so werden aus kubistischen Elementen fast schon als Mosaik die Murals zusammengesetzt.
Magische Momente für den Betrachter und erst auf den zweiten Blick erschliesst sich die Kritik und die Ehrerbietung die den politisch wichtigen Persönlichkeiten durch diese Art der Wandmalerei entgegengebracht wird.

Brasilien ist und bleibt nun mal ein Sozialer-Brennpunkt und ein Land der Kontraste was die Schere zwischen Arm und reich anbelangt, da sind latente Proteste unabdingbar.

Nicht vergessen den Untertitel einzuschalten.

Kunst als Form des Protest

Seit dem Beginn seiner Karriere in den 90ern hat Eduardo Einflüsse und Techniken aus dem Graffiti, der traditionellen Wandmalerei und dem Grafikdesign in seine Arbeit aufgenommen und sich mit einem überrealistischen Zeichenstil und oppulenter Farbgebung von der Ästhetik des Pixação entfernt. 

Dabei ist er dem Pixação thematisch immer treu geblieben, in der Würdigung ikonischer politischer Kämpferfiguren und Persönlichkeiten ebenso wie in der Verarbeitung sozial relevanter Themen, popkultureller Ikonen und von globaler Erwärmung über Stierkampf, Umweltverschmutzung und das Verhältnis von Nord und Süd, Zentrum und Peripherie. 

Sozialkritischer und plakativer kann man StreetArt kaum machen und die Kunstform hat einen Platz in der Liga der Welt-StreetArt verdient und zwar ganz weit oben.














eduardokobra.com
via Arte Creative

[Das Atomlabor in Kooperation mit ARTE Creative]

Willkommen in Djerbahood | Arte Creative Webserie Teil 1 und 2 ( 2 Videos )

Willkommen in Djerbahood

Willkommen in Djerbahood! 

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

Hochkarätige StreetArt Künstler aus der ganzen Welt drücken einem Dorf ihren Stempel auf, ohne die Wurzeln der Insel zu verletzen. 


Nach einer Pariser Hochhaus-Ruine ("La Tour Paris 13") ist nun das Dorf Erriadh auf der tunesischen Insel Djerba die neue Spielwiese der "Galerie Itinerrance" geworden: Deren Leiter Mehdi Ben Cheikh konnte die Einwohner davon überzeugen, ihre Mauern rund 150 eingeladenen Street-Artists aus 34 Ländern für ihre Werke zu "schenken".

Am 20.08. haben wir Euch die Webserie auf Arte Creative, schon im Atomlabor mit 44 Bildern, angekündigt und heute gibt es die ersten beiden Teile der Serie auch hier im Atomlabor zu sehen.

#1: Mit Kultur gegen Obskurantismus
#2: "Kleines Dorf, große Geschichte"

Erlebt wie eine Stadt in ein Gesamtkunstwerk transformiert wird.





djerbahood.com
[Das Atomlabor in Kooperation mit ARTE Creative]

Pegasus StreetArt | Warhole x Liechtenstein x Banksy x Brainwash im Mixer ( 20 Bilder )

Pegasus StreetArt aus London

Warhole x Liechtenstein x Banksy x Brainwash im feinen Mix

Pegasus,  ein amerikanischer Stadtstraßenkünstler aus Chicago, der in London (Camden ) beheimatet ist, verzaubert uns mit feinsten Stencils. Wie schon von Banksy gewohnt, präsentiert der Künstler provokative sozialkritische Streetart in Popmanier.

Seine Schablonenarbeiten zeigen eine ironische und manchmal kontroverse Darstellung bekannter Ikonen der Popkultur. 

Dabei wirken seine Pieces wie ein gelungener Mix aus Andy Warholes und Roy Liechtenstein Popart und Banksys Stencils. Vornehmlich im Norden, Süden und Osten Londons findet man seine Werke. Islington, Camden, Hackney, Shoreditch und Lambeth. 
Plakativ, es stehen lebensgroße Abbilder im Vordergrund. Popikonen in Lebensgröße.

Mit freundlicher Genehmigung von Pegasus kann ich Euch hier ein paar seiner Werke präsentieren, welche mich wirklich beeindrucken. 

Ob eine Amy Winehouse als "Fallen Angle", die Queen in Pose oder Kennedy provokant mit einem Art-Claim im Fokus, hier wird nichts ausgelassen. Auch das Königshaus kommt nicht zu kurz, Prinz Henry nackt, Kate mit Kind als Maria usw. Mein Style.

Amy bzw. Amys tot war auch u.a. ein Mitauslöser seiner Stencil-Karriere. 






















Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

Düster. Fordernd. Wunderschön. Flaw Circus - die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln ( 12 Bilder )



Atomlabor Blog - Flaw Circus – die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln

Flaw Circus – die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln.

Herakut sind ein deutsches Streetart-Duo bestehend aus Hera (Frankfurt am Main) und Akut (Schmalkalden, Thüringen). 

Die beiden sind für ihre beeindruckenden Murals bekannt und stellen außerdem in Galerien auf der ganzen Welt aus. Akut kümmert sich um den fotorealistischen Teil der Bilder, während Hera den Bildern eine unkontrollierte Note gibt – allen voran durch ihre einzigartige Handschrift. Die Bilder der beiden sind düster, depressiv und fordernd. Oft sind Kinder und Tiere – oder Mischwesen aus Mensch und Tier – im Fokus der Werke. Fast immer ist auch Typo im Bild, wobei es sich oft um kritische Fragen oder Zitate aus einem popkulturellen Kontext handelt.

Am Freitag, den 29.August 2014 mache ich mich also auf den Weg nach Köln, zur Galerie „Ruttkowski 68“. Ein schöner Laden über zwei Etagen, der bereits kurz nach Öffnung um 19:00 angenehm gefüllt ist. Hera und Akut sind selbstverständlich anwesend. Mitgebracht haben sie ihre Assistentin und auch Heras Eltern sind mit dabei.

Ich habe 2010 schon ihre Ausstellung in Düsseldorf besucht und war völlig beeindruckt. Die Bilder von Herakut kann man sich zwar natürlich auch im Netz ansehen, aber live vor Ort entwickeln sie erst ihre wahre Wirkung. Nicht selten sind dort nämlich zum Beispiel Kleider vernäht, die wortwörtlich den Rahmen sprengen. Bei anderen Bildern ist die Schrift erst ausgeschnitten und danach auf die Leinwand geklebt. Alles ist sprichwörtlich vielschichtig.
Einige wenige Skulpturen sind auch ausgestellt. Im oberen Bereich sieht man eine kindliche Figur, die einen Kinderwagen schiebt – mit einem Sarg als Babyschale. Wie gesagt, das ist alles recht düster. Als eine junge Familie mit ihrem schätzungsweise 4-jährigen Sohn an der Skulptur vorbei ging, sagte der Kleine auch direkt: „Guck mal Mama... Baby, Baby.“

Doch hinter all der Tragik stecken wunderschöne Werke, die es zu entdecken gilt.

In einem günstigen Moment habe ich Hera dann gefragt, ob sie die beiden Herakut-Bücher signieren würde, die ich mitgebracht habe. Sie sagte sofort zu und kam sehr sympathisch rüber. Als Fan ihrer Handschrift war ich natürlich froh, als sie eine Widmung anfing – wobei sie von einem älteren Herren unterbrochen wurde, der sie mit Fragen löcherte. Sie war trotzdem höflich und beantwortete alles mit Engelsgeduld. Meine Widmung zog sich etwas in die Länge, aber ich erfuhr einige interessante Details. Sie verriet in etwa, dass sie nie eine wirkliche eigene Handschrift hatte und immer nur die jeweilige Schrift ihrer Lehrer an der Tafel kopierte. Ihre Lehrer fanden das wohl höchst befremdlich. Für Hera war es als visueller Mensch aber nur die beste Möglichkeit, sich die Inhalte zu merken. Als ihre Mutter dazu kam, wurde sogar aus dem Nähkästchen geplaudert. Von den ersten Sorgen um die Tochter in der wilden Graffiti-Welt bis hin zur stolzen Mama, die die ersten Zeichnungen von Hera hütet wie einen Schatz. Nicht weniger dürften sie auch sein.
Hera verriet, dass sie in den Anfangstagen kein Geld für Dosen hatte und daher den Sperrmüll nach alten Wandfarben durchsuchte und alles mitnahm, was sie tragen konnte. Anfangs wurden ihre Tags auch schnell übermalt, was sie auf die Idee brachte, einfach höher als alle anderen zu malen. So stellte sie auch gerne mal eine Leiter auf ihr Auto, um die höchsten Stellen Frankfurts zu bemalen. Eine Technik, die im Wahlkampf ja leider mittlerweile die rechten Parteien für ihre Plakate nutzen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die fertige Widmung bezog sich dann auch auf die seltsame Situation und brachte mich zum Lächeln. Eine schöne Erinnerung.

 (siehe Fotogalerie - Klick aufs Bild)


Auch Akut hat die Bücher signiert und es wurde ein wenig geschnackt. Aber man merkte schon, dass er der etwas ruhigere Teil des Duos zu sein scheint.
Er freut sich jetzt erstmal auf eine Woche Urlaub, bevor es weiter geht nach Berlin und überall dorthin, wo man die Kunst der beiden sehen will. Gerade kommen sie aus Istanbul und Akut schwärmte nochmal voller Stolz davon, dass er mit niemand geringeren als der Graffiti-Legende Cope2 einen Train bemalt hat. Da merkte man schon deutlich, dass er selbst auch immer noch Fan ist. Wiederum sehr sympathisch.

Das Poster der Veranstaltung musste ich dann auch noch mitnehmen und dann ging es auch voller Impressionen und Inspiration zurück nach Wuppertal. Es ist schon komisch, aber es funktioniert wie damals bei den Skatevideos – nur dass man nicht sofort aufs Brett will, sondern einfach nur in sein Atelier, um etwas Neues zu schaffen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, dem sei die Show „Flaw Circus“ in der Galerie Ruttkowski 68 wärmstens empfohlen. 

Sie läuft noch bis zum 28. September und ist Dienstags bis Freitags von 15 bis 20:00 sowie Samstags und Sonntags von 17 bis 20:00 geöffnet. 

Die Galerie findet ihr in der Bismarkstraße 68 / Köln.

















Willkommen in Djerbahood | 44 StreetArt Pics zur Arte Creative Webserie u.a. mit Phleg, Roa, C215 ( Teaservideo )

Arte Creative Webserie Djerbahood - Atomlabor Blog

Willkommen in Djerbahood! 


1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood


Hochkarätige StreetArt Künstler aus der ganzen Welt drücken einem Dorf ihren Stempel auf, ohne die Wurzeln der Insel zu verletzen. 

In der angekündigten Arte Dokumentation wird 10 Tage lang das Zusammenleben der Künstler, der Einwohner und der Touristen gezeigt.

Werke in diesem Zusammenhang von Roa wurden u.a. schon von Mathias auf Whudat präsentiert, wobei dies nur ein kleiner Teil vom großen Kuchen darstellt.

StreetArt Künstler wie der britische Phlegm, der französische Artist Rea oder C215 sind nur einige von vielen guten Künstlern bei diesem Projekt.

Die Web-Serie führt nach Tunesien, in das traditionelle Städtchen Erriadh auf der Insel Djerba, auf Tuchfühlung mit den Künstlern, die am neuen Großprojekt der Pariser Galerie „Intinerrance“ teilnehmen. 
Nach der riesigen StreetArt-Ausstellung "Tour Paris 13“ in einem Abbruch-Hochhaus an der Seine, wollte Mehdi Ben Cheikh das Konzept in sein Heimatland übertragen: 

150 Künstler aus über 30 Ländern werden in diesem Sommer den malerischen Ort in den dominanten Farben Türkisblau und Weiß in ein Freilichtmuseum verwandeln.
Das Abenteuer weckt die Neugier von Einwohnern und Touristen gleichermaßen und bietet auch den teilnehmenden Künstlern eine unvergessliche Erfahrung! 

Beeindruckend gerade auch die Werke von Roa, der mit perspektivischer Kunst seine abstrakte Art in die Kuppelgebäude mit einfließen lässt. 
Die Web-Serie ist ab dem 5. September jeden Dienstag und Freitag auf ARTE Creative zu finden und hier im Atomlabor geben wir uns große Mühe Euch die wichtigsten Künstler zu präsentieren.

Anbei schon ein paar tolle Einblicke in das Inselgeschehen.












































mehr tolle Pics über
djerbahood.com
und ab dem 5.9. die komplette Webserie auf Arte Creative