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DÜSSELDORF – A TIMELAPSE FILM

DÜSSELDORF – A TIMELAPSE FILM

DÜSSELDORF – A TIMELAPSE FILM

Fast jeden zweiten Tag befinde ich mich in der Hauptstadt von NRW, Düsseldorf.
Das man hier Geld hat merkt man schon, die Stadt ist im Gegensatz zu Wuppertal schuldenfrei.

Hier zu leben wäre keine Option für mich, aber es ist keine schlechte Stadt.
Sarah Harnisch dachte sich das auch, zog von Wuppertal nach Düsseldorf und hat direkt eine Timelapse über ihre neue Heimat gedreht. 

Meine Firma ist auch dabei, der Medienhafen, die Gehry-Bauten direkt am Anfang, ein schöner Blick der Bebauung der Schadow Strasse / KÖ und natürlich von der Rheinkniebrücke und vom Rheinturm herunter. 

Schön gemacht und so gar in 4K aus 7546 Einzelbildern, trotzdem hat WuTal mehr Charme. 

 

Equipment:

Canon 60D
Canon EF 17-40mm F/4 L
Canon EF 50mm F/1.8
ND Filter and Polarizer
Tripod
Intervalometer

Lightroom
LRTimelapse
Premiere Pro

Music:
Thanks to The Analog Affair for letting me use their amazing song "We Were Lovers"
soundcloud.com/theanalogaffair

Film and Edit:
Sarah Harnisch

sarahharnisch.de

via Martin

Pixação StreetArt von Eduardo Kobraa in Brasilien ( 14 Bilder und ein Video Portrait )

Pixação StreetArt von Eduardo Kobraa

Willkommen in der bunten, bunten, bunten Welt des brasilianischen Pixação Künstlers Eduardo Kobraa. 

Lebensfreude ist ja bekanntlich in Brasilien oft mit bunten Farben in Einklang zu bringen und ein Vertreter der nicht unbedingt für seine subversive Kunst bekannt ist, ist der brasilianische Street Art Künstler Eduardo Kobra.

Großformatige, plakativ leuchtende farbige Murals bekannter Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln, Mahamtma Gandhi und Oscar Niemeyer sind sein Markenzeichen in den Straßen 
Trotzdem ist seine Kunst nicht rein dekorativ, denn seine Wurzeln liegen im Pixação, einer Form der politischen und sozialen Protestkunst aus den Gegenden von Sao Paulo und Rio de Janeiro, die sich bis in die 50er zurückverfolgen lässt. 

Die Murals selbst überzeugen nicht nur mit den bunten Farben, sondern auch mit der Form, so werden aus kubistischen Elementen fast schon als Mosaik die Murals zusammengesetzt.
Magische Momente für den Betrachter und erst auf den zweiten Blick erschliesst sich die Kritik und die Ehrerbietung die den politisch wichtigen Persönlichkeiten durch diese Art der Wandmalerei entgegengebracht wird.

Brasilien ist und bleibt nun mal ein Sozialer-Brennpunkt und ein Land der Kontraste was die Schere zwischen Arm und reich anbelangt, da sind latente Proteste unabdingbar.

Nicht vergessen den Untertitel einzuschalten.

Kunst als Form des Protest

Seit dem Beginn seiner Karriere in den 90ern hat Eduardo Einflüsse und Techniken aus dem Graffiti, der traditionellen Wandmalerei und dem Grafikdesign in seine Arbeit aufgenommen und sich mit einem überrealistischen Zeichenstil und oppulenter Farbgebung von der Ästhetik des Pixação entfernt. 

Dabei ist er dem Pixação thematisch immer treu geblieben, in der Würdigung ikonischer politischer Kämpferfiguren und Persönlichkeiten ebenso wie in der Verarbeitung sozial relevanter Themen, popkultureller Ikonen und von globaler Erwärmung über Stierkampf, Umweltverschmutzung und das Verhältnis von Nord und Süd, Zentrum und Peripherie. 

Sozialkritischer und plakativer kann man StreetArt kaum machen und die Kunstform hat einen Platz in der Liga der Welt-StreetArt verdient und zwar ganz weit oben.














eduardokobra.com
via Arte Creative

[Das Atomlabor in Kooperation mit ARTE Creative]

Willkommen in Djerbahood | Arte Creative Webserie Teil 1 und 2 ( 2 Videos )

Willkommen in Djerbahood

Willkommen in Djerbahood! 

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

1 Dorf - 150 Künstler aus 30 Nationen - Djerbahood

Hochkarätige StreetArt Künstler aus der ganzen Welt drücken einem Dorf ihren Stempel auf, ohne die Wurzeln der Insel zu verletzen. 


Nach einer Pariser Hochhaus-Ruine ("La Tour Paris 13") ist nun das Dorf Erriadh auf der tunesischen Insel Djerba die neue Spielwiese der "Galerie Itinerrance" geworden: Deren Leiter Mehdi Ben Cheikh konnte die Einwohner davon überzeugen, ihre Mauern rund 150 eingeladenen Street-Artists aus 34 Ländern für ihre Werke zu "schenken".

Am 20.08. haben wir Euch die Webserie auf Arte Creative, schon im Atomlabor mit 44 Bildern, angekündigt und heute gibt es die ersten beiden Teile der Serie auch hier im Atomlabor zu sehen.

#1: Mit Kultur gegen Obskurantismus
#2: "Kleines Dorf, große Geschichte"

Erlebt wie eine Stadt in ein Gesamtkunstwerk transformiert wird.





djerbahood.com
[Das Atomlabor in Kooperation mit ARTE Creative]

Pegasus StreetArt | Warhole x Liechtenstein x Banksy x Brainwash im Mixer ( 20 Bilder )

Pegasus StreetArt aus London

Warhole x Liechtenstein x Banksy x Brainwash im feinen Mix

Pegasus,  ein amerikanischer Stadtstraßenkünstler aus Chicago, der in London (Camden ) beheimatet ist, verzaubert uns mit feinsten Stencils. Wie schon von Banksy gewohnt, präsentiert der Künstler provokative sozialkritische Streetart in Popmanier.

Seine Schablonenarbeiten zeigen eine ironische und manchmal kontroverse Darstellung bekannter Ikonen der Popkultur. 

Dabei wirken seine Pieces wie ein gelungener Mix aus Andy Warholes und Roy Liechtenstein Popart und Banksys Stencils. Vornehmlich im Norden, Süden und Osten Londons findet man seine Werke. Islington, Camden, Hackney, Shoreditch und Lambeth. 
Plakativ, es stehen lebensgroße Abbilder im Vordergrund. Popikonen in Lebensgröße.

Mit freundlicher Genehmigung von Pegasus kann ich Euch hier ein paar seiner Werke präsentieren, welche mich wirklich beeindrucken. 

Ob eine Amy Winehouse als "Fallen Angle", die Queen in Pose oder Kennedy provokant mit einem Art-Claim im Fokus, hier wird nichts ausgelassen. Auch das Königshaus kommt nicht zu kurz, Prinz Henry nackt, Kate mit Kind als Maria usw. Mein Style.

Amy bzw. Amys tot war auch u.a. ein Mitauslöser seiner Stencil-Karriere. 






















Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

Düster. Fordernd. Wunderschön. Flaw Circus - die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln ( 12 Bilder )



Atomlabor Blog - Flaw Circus – die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln

Flaw Circus – die aktuelle Ausstellung von Herakut in Köln.

Herakut sind ein deutsches Streetart-Duo bestehend aus Hera (Frankfurt am Main) und Akut (Schmalkalden, Thüringen). 

Die beiden sind für ihre beeindruckenden Murals bekannt und stellen außerdem in Galerien auf der ganzen Welt aus. Akut kümmert sich um den fotorealistischen Teil der Bilder, während Hera den Bildern eine unkontrollierte Note gibt – allen voran durch ihre einzigartige Handschrift. Die Bilder der beiden sind düster, depressiv und fordernd. Oft sind Kinder und Tiere – oder Mischwesen aus Mensch und Tier – im Fokus der Werke. Fast immer ist auch Typo im Bild, wobei es sich oft um kritische Fragen oder Zitate aus einem popkulturellen Kontext handelt.

Am Freitag, den 29.August 2014 mache ich mich also auf den Weg nach Köln, zur Galerie „Ruttkowski 68“. Ein schöner Laden über zwei Etagen, der bereits kurz nach Öffnung um 19:00 angenehm gefüllt ist. Hera und Akut sind selbstverständlich anwesend. Mitgebracht haben sie ihre Assistentin und auch Heras Eltern sind mit dabei.

Ich habe 2010 schon ihre Ausstellung in Düsseldorf besucht und war völlig beeindruckt. Die Bilder von Herakut kann man sich zwar natürlich auch im Netz ansehen, aber live vor Ort entwickeln sie erst ihre wahre Wirkung. Nicht selten sind dort nämlich zum Beispiel Kleider vernäht, die wortwörtlich den Rahmen sprengen. Bei anderen Bildern ist die Schrift erst ausgeschnitten und danach auf die Leinwand geklebt. Alles ist sprichwörtlich vielschichtig.
Einige wenige Skulpturen sind auch ausgestellt. Im oberen Bereich sieht man eine kindliche Figur, die einen Kinderwagen schiebt – mit einem Sarg als Babyschale. Wie gesagt, das ist alles recht düster. Als eine junge Familie mit ihrem schätzungsweise 4-jährigen Sohn an der Skulptur vorbei ging, sagte der Kleine auch direkt: „Guck mal Mama... Baby, Baby.“

Doch hinter all der Tragik stecken wunderschöne Werke, die es zu entdecken gilt.

In einem günstigen Moment habe ich Hera dann gefragt, ob sie die beiden Herakut-Bücher signieren würde, die ich mitgebracht habe. Sie sagte sofort zu und kam sehr sympathisch rüber. Als Fan ihrer Handschrift war ich natürlich froh, als sie eine Widmung anfing – wobei sie von einem älteren Herren unterbrochen wurde, der sie mit Fragen löcherte. Sie war trotzdem höflich und beantwortete alles mit Engelsgeduld. Meine Widmung zog sich etwas in die Länge, aber ich erfuhr einige interessante Details. Sie verriet in etwa, dass sie nie eine wirkliche eigene Handschrift hatte und immer nur die jeweilige Schrift ihrer Lehrer an der Tafel kopierte. Ihre Lehrer fanden das wohl höchst befremdlich. Für Hera war es als visueller Mensch aber nur die beste Möglichkeit, sich die Inhalte zu merken. Als ihre Mutter dazu kam, wurde sogar aus dem Nähkästchen geplaudert. Von den ersten Sorgen um die Tochter in der wilden Graffiti-Welt bis hin zur stolzen Mama, die die ersten Zeichnungen von Hera hütet wie einen Schatz. Nicht weniger dürften sie auch sein.
Hera verriet, dass sie in den Anfangstagen kein Geld für Dosen hatte und daher den Sperrmüll nach alten Wandfarben durchsuchte und alles mitnahm, was sie tragen konnte. Anfangs wurden ihre Tags auch schnell übermalt, was sie auf die Idee brachte, einfach höher als alle anderen zu malen. So stellte sie auch gerne mal eine Leiter auf ihr Auto, um die höchsten Stellen Frankfurts zu bemalen. Eine Technik, die im Wahlkampf ja leider mittlerweile die rechten Parteien für ihre Plakate nutzen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die fertige Widmung bezog sich dann auch auf die seltsame Situation und brachte mich zum Lächeln. Eine schöne Erinnerung.

 (siehe Fotogalerie - Klick aufs Bild)


Auch Akut hat die Bücher signiert und es wurde ein wenig geschnackt. Aber man merkte schon, dass er der etwas ruhigere Teil des Duos zu sein scheint.
Er freut sich jetzt erstmal auf eine Woche Urlaub, bevor es weiter geht nach Berlin und überall dorthin, wo man die Kunst der beiden sehen will. Gerade kommen sie aus Istanbul und Akut schwärmte nochmal voller Stolz davon, dass er mit niemand geringeren als der Graffiti-Legende Cope2 einen Train bemalt hat. Da merkte man schon deutlich, dass er selbst auch immer noch Fan ist. Wiederum sehr sympathisch.

Das Poster der Veranstaltung musste ich dann auch noch mitnehmen und dann ging es auch voller Impressionen und Inspiration zurück nach Wuppertal. Es ist schon komisch, aber es funktioniert wie damals bei den Skatevideos – nur dass man nicht sofort aufs Brett will, sondern einfach nur in sein Atelier, um etwas Neues zu schaffen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, dem sei die Show „Flaw Circus“ in der Galerie Ruttkowski 68 wärmstens empfohlen. 

Sie läuft noch bis zum 28. September und ist Dienstags bis Freitags von 15 bis 20:00 sowie Samstags und Sonntags von 17 bis 20:00 geöffnet. 

Die Galerie findet ihr in der Bismarkstraße 68 / Köln.

















Catch of the Day 2013/14 - Reeperbahn Fotografie von Frank Egel | Ausstellung ( 10 Bilder )


Catch of the Day 2013/14 - Reeperbahn Fotografie von Frank Egel

Catch of the Day 2013/14

"...wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten– und auf der Reeperbahn ist verdammt viel Licht!" 

Frank Egel, Hamburger People-Fotograf, lebt seit 20 Jahren auf St. Pauli und arbeitet für Redaktionen und Agenturen.

So Franks Claim.
Simple, nein eher Straight. 

Ich hatte Frank neulich angerufen, weil ich ein Pressefoto von ihm hier im Blog verwursten wollte und natürlich möchte ich sicher gehen, kein Urheberrecht zu verletzen. 
Lässig einen Tipp später, war das Bild hier im Blog.

So kamen wir kurzerhand in Kontakt und da Frank am 6.9. in Hamburg eine Ausstellung hat und mir so wohl das Thema als auch seine Fotos zusagen, gibt es hier nicht nur den "Hint" sondern auch noch ein paar seiner Bilder als Teaser. 

Ab dem 06.09.2014 setzt Frank seine Fotoausstellung:

CATCH OF THE DAY mit neuen Bildern aus 2014 in neuen Räumen fort.

Die Ausstellung findet neben dem Rock'n'Roll Hotel Kogge statt und die haben an diesem Tag auch zufällig Sommerfest !!!


VERNISSAGE: 06.09.2014, ab 15:00 UHR
IM SELEKTA STUDIO 1
BERNHARD-NOCHT STRASSE 65, 20359 HAMBURG

ÖFFNUNGSZEITEN:
MONTAGS: 11:00 - 15:00 UHR
DONNERSTAGS: 15:00 - 20:00 UHR
FREITAGS: 15:00 - 20:00 UHR
SAMSTAGS: 13:00 - 20:00 UHR

FINISSAGE: 31.10.2014

Wer also am 6.9. um 15h Zeit hat, der sollte mal eben bei Herrn Egel vorbeischauen. 

Fotograf und Aktivist Frank Egel zeigt ein Auswahl seiner Fotoserie Catch of the Day (2011 - 2013), erweitert um die frischesten Fänge aus 2014.

Seit Jahren ist Egel unterwegs in den Straßen von St. Pauli. 

Für den Catch of the Day fängt er täglich neue Bilder ein von Menschen, Orten und Streetart. 

Sie dokumentieren Licht und Schatten eines Viertels im Umbruch. 

Als Fotograf ist Egel auf der Jagd nach neuen Blickwinkeln, Locations und Ideen. 
Als Bewohner sieht er das Besondere im Alltäglichen. 

Und als Aktivist begibt er sich auf die Spuren der Gentrifikation. 

Die Bandbreite der 200 Fotos der Ausstellung im Selekta-Shop spiegelt die lebendige Vielfalt wider, für die St. Pauli und seine Bewohner noch immer weltbekannt sind.

Seinen Ursprung hat der Catch of the Day im Internet. Mit der Möglichkeit digitale Bilder zu schießen und sie direkt auf die Pinnwand eines sozialen Netzwerks zu laden, erreicht der Catch of the Day innerhalb von Minuten ein interessiertes Publikum. 

Seit 2011 veröffentlicht Egel täglich einen Catch of the Day auf seiner virtuellen Pinnwand [frank-egel.tumblr.com]. 

Trifft Egel mit einem Foto den Nerv St. Paulis, wird der Catch of the Day sofort von der Fan-Gemeinde im Netz verbreitet. Innerhalb kurzer Zeit entwickeln sich solche Fotos zu Symbolen des Lebens­gefühls oder des Widerstands, die geteilt und weitergezeigt werden.

Bereits Anfang 2014 präsentierte Egel in der Galerie toonzaal am Hein-Köllisch-Platz eine erste Auswahl seiner Bilder aus dem Jahre 2013. 

In 06/2014 war Catch of the Day Teil des Kunst- und Musikfestival Sopot Fringe in Polen. 

Jetzt kehrt die Ausstellung mit neuen Bildern zurück nach St. Pauli. 

Hier ein paar Beispiele seiner Arbeit.